DHB-Frauen nach Sieg gegen Slowakei in der WM-Hauptrunde

Deutschlands Xenia Smits beim Torwurf.

Frauen | Handball

DHB-Frauen nach Sieg gegen Slowakei in der WM-Hauptrunde

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Deutschlands Handball-Frauen haben nach einer erneut überzeugenden Vorstellung bei der Weltmeisterschaft in Spanien vorzeitig die Hauptrunde und damit das erste Etappenziel erreicht.

Die DHB-Auswahl setzte sich am Samstag (04.12.2021) vor etwa 550 Zuschauern in Llíria gegen die Slowakei mit 36:22 (17:12) durch und verfügt in der Gruppe E nun über 4:0 Punkte. Beste Werferinnen für die in allen Belangen überlegenen DHB-Frauen waren Alina Grijseels mit sechs Toren und Meike Schmelzer (5). Je vier Tore steuerten Antje Lauenroth, Xenia Smits und Johanna Stockschläder bei.

Im letzten Vorrundenspiel gegen Ungarn am kommenden Montag geht es für das Team von Bundestrainer Henk Groener neben dem Gruppensieg vor allem um eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf, da das Ergebnis mitgenommen wird.

Schnelle 5:1-Führung

Die deutsche Mannschaft startete hochkonzentriert und führte nach sechs Minuten schnell mit 5:1. Doch in diesem Rhythmus ging es zunächst nicht weiter, weil sich einige Konzentrationsschwächen einschlichen. Nach dem 6:5 (11.) war die Slowakei wieder dran.

Insgesamt hatte das DHB-Team den Gegner, der kurz vor der WM bereits in einem Test-Länderspiel mit 32:25 bezwungen werden konnte, aber sicher im Griff. Die Abwehr agierte ähnlich aggressiv wie beim klaren Auftaktsieg gegen Tschechien und nahm Torfrau Dinah Eckerle viel Arbeit ab.

Im Angriff lief viel über den Kreis, wo Schmelzer ständig Unruhe erzeugte, und über die Außen. Dabei erwies sich im ersten Durchgang vor allem Lauenroth als sehr treffsicher. So ging es mit einer komfortablen Fünf-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

Katharina Filter mit etlichen Glanzparaden

Überzeugender Auftritt: DHB-Frauen mit Kantersieg Sportschau 05.12.2021 02:33 Min. Verfügbar bis 05.12.2022 Das Erste

Auch nach dem Wechsel legten die DHB-Frauen einen Turbo-Start hin und bauten den Vorsprung schnell auf neun Tore aus (22:13/36.). Groener wechselte nun wieder durch und gab allen Spielerinnen wichtige Einsatzminuten.

Prunkstück blieb die Abwehr mit der sehr guten Torfrau Katharina Filter. Die WM-Debütantin zeigte etliche Glanzparaden und leitete damit viele schnelle Gegenangriffe ein. Acht Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung beim 32:18 sogar 14 Tore. Der Rest war Schaulaufen für die deutsche Mannschaft.

dpa | Stand: 04.12.2021, 19:44

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