Handballer aus Kiel und Berlin weiter unbesiegt

Der THW Kiel feierte einen souveränen Heimsieg.

Handball | Bundesliga

Handballer aus Kiel und Berlin weiter unbesiegt

Rekordmeister THW Kiel und die Füchse Berlin bleiben in der Handball-Bundesliga ungeschlagen. Die SG Flensburg-Handewitt hatte schon am Samstag einen klaren Auswärtssieg gefeiert.

Die Kieler setzten sich am Sonntag (03.10.2021) mit 34:25 (19:15) gegen das Tabellenschlusslicht TSV GWD Minden durch, die Berliner gewannen ihr Heimspiel gegen den HC Erlangen mit 35:30 (20:16). Mit jeweils 10:0 Punkten bleiben beide Teams dem spielfreien Spitzenreiter SC Magdeburg auf den Fersen, der bei einem Spiel mehr 12:0 Zähler auf seinem Konto hat.

Am vergangenen Donnerstag hatte Kiel seine erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison kassiert, in der Champions League setzte es ein 30:37 bei Montpellier HB - drei Tage später zeigte sich der deutsche Meister nun gut erholt.

Der Schwede Niclas Ekberg führte Kiel mit elf Treffern als bester Werfer zum nie gefährdeten Sieg. Für Berlin waren gegen Erlangen Hans Lindberg und Tim Matthes (jeweils 7 Tore) am erfolgreichsten.

Erster Sieg für Parrondo mit Melsungen

Die MT Melsungen feierte am Sonntag indes den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Roberto Garcia Parrondo. Die ambitionierten Hessen gewannen bei der TSV Hannover-Burgdorf 25:23 (11:12), beim Debüt des Spaniers hatte Melsungen am Donnerstag gegen Magdeburg verloren. Für die Rhein-Neckar Löwen setzte es die nächste Enttäuschung, das 30:35 (12:15) beim TVB Stuttgart war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel.

SG Flensburg-Handewitt siegt in Lübbecke

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt hatten am Samstag einen klaren Auswärtssieg gefeiert. Aufsteiger TuS N-Lübbecke war überfordert und kasierte eine ordentliche Packung. Der Vizemeister setzte sich vor 1.465 Zuschauern mit 34:17 (15:7) durch. Hampus Wanne war mit 13 Toren bester SG-Werfer. Für die Gastgeber erzielten Benas Petreikis und Jan-Eric Speckmann je vier Treffer.

Keeper Buric mit zwölf Paraden

Flensburgs Torhüter Benjamin Buric

Zu Beginn einer Serie von sechs Auswärtsspielen in der Bundesliga, im DHB-Pokal und in der Champions League sorgten die Norddeutschen schnell für klare Verhältnisse. Nettelstedt versuchte, mit langen Angriffen das Tempospiel der Gäste zu verhindern. Allerdings scheiterten die Ostwestfalen immer wieder am starken Flensburger Keeper Benjamin Buric, der am Ende auf zwölf Paraden kam. 

Die Gastgeber blieben zwischen der 22. und der 32. Spielminute ohne Torerfolg. Flensburg baute in dieser Phase den Vorsprung von 10:7 auf 16:7 aus und hatte so bereits für eine Vorentscheidung gesorgt.

Spielpraxis für den Nachwuchstorwart

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Schützlinge von SG-Coach Maik Machulla konzentriert. Der Vorsprung wuchs immer weiter an. Der 18-jährige Oscar von Oettingen sorgte beim 27:12 (48.) für die erste 15-Tore-Führung.

In der Endphase bekamen dann Nachwuchskeeper Felix Backhaus sowie die zuletzt selten eingesetzten Marius Steinhauser, Anton Lindskog und Emil Jakobsen Einsatzminuten.

sid/dpa | Stand: 03.10.2021, 18:03

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