Ukraine: Jaremtschuk und Jarmolenko kümmern sich um alles

Andrej Yarmolenko (M) von der Ukraine und sein Teamkollege Roman Yaremchuk jubeln

EM-Achtelfinale

Ukraine: Jaremtschuk und Jarmolenko kümmern sich um alles

Von Nicole Hornischer

Die Ukraine trifft im Achtelfinale auf Schweden - und blickt vor allem auf Andrej Jarmolenko und Roman Jaremtschuk, die bislang alle Tore für das Team erzielten.

Ausgerechnet durch den 3:2-Sieg der Schweden im Gruppenfinale gegen Polen schaffte die Ukraine als einer der vier besten Gruppendritten den Einzug in die K.o-Runde.

Fans in Kiew bedankten sich mit einer schwedisch-ukrainischen Flagge vor Schwedens Botschaft mit der Aufschrift "Tack Sverige för 1/8". Jetzt treffen die beiden Mannschaften am Dienstag (21 Uhr/Liveticker) im Achtelfinale in Glasgow aufeinander.

Premiere für die Ukraine

Das Team von Andrej Schewtschenko feiert dabei eine Premiere. Bei ihrer dritten EM-Teilnahme steht die Ukraine erstmals im Achtelfinale - auch dank der beiden Stürmer Andrej Jarmolenko und Roman Jaremtschuk. Denn die vier Turniertore gehen allesamt auf ihre Konten. Jarmolenko und Jaremtschuk schossen je zwei Tore, zudem legten sie sich gegenseitig auch noch je einen Treffer auf.

Damit haben die beiden schon mehr Tore erzielt als die Ukraine bei den vorherigen beiden EM-Teilnahmen zusammen. 2016 blieben die Osteuropäer torlos, 2012 gab es die bis dato einzigen zwei Tore, und die fielen im Vorrundespiel gegen Schweden (Endstand 2:1). Doppeltorschütze war der heutige Trainer Schewtschenko.

Dank dem Fußballgott: Ukraine erstmals im EM-Achtelfinale

Sportschau 28.06.2021 03:14 Min. Verfügbar bis 31.12.2021 ARD


Schewtschenko-Jubiläum gegen Schweden

"Das ist mein denkwürdigster EM-Moment. Mein letztes Turnier, meine liebste Erinnerung", sagte der frühere Weltklassestürmer, der vor seinem 50. Spiel als ukrainischer Nationaltrainer steht.

Die beiden aktuellen Angreifer können ihren Coach nun überflügeln und zu alleinigen Rekordtorschützen der ukrainischen EM-Historie werden. Schewtschenko hätte sicher nichts dagegen.

red/dpa/sid | Stand: 28.06.2021, 19:52

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