Eriksen-Nachricht aus dem Krankenhaus: "Fühle mich okay"

Meldete sich via Instagram aus dem Krankenhaus: Dänemarks Christian Eriksen.

Nach Zusammenbruch

Eriksen-Nachricht aus dem Krankenhaus: "Fühle mich okay"

Dänemarks Fußball-Star Christian Eriksen hat sich zum ersten Mal seit seinem Zusammenbruch am Samstagabend an die Öffentlichkeit gewandt. Nationaltrainer Hjulmand erneuert seine Vorwürfe in Richtung UEFA.

"Großer Dank für eure lieben und großartigen Grüße und Nachrichten aus der ganzen Welt. Das bedeutet mir und meiner Familie viel", schrieb der 29 Jahre alte Spielmacher von Inter Mailand in einer Instagram-Botschaft, die auch der dänische Verband veröffentlichte. Zu der Nachricht gehört auch ein Foto, das Eriksen lächelnd und mit erhobenem Daumen in seinem Krankenhaus-Bett zeigt.

"Fühle mich okay"

"Mir geht es gut - unter diesen Umständen", schrieb Eriksen weiter. "Ich muss immer noch durch einige Untersuchungen im Krankenhaus, aber ich fühle mich okay. Jetzt werde ich bei den nächsten Spielen mit den Jungs des dänischen Teams jubeln. Spielt alle für Dänemark!"

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Eriksen war während des EM-Vorrundenspiels zwischen Dänemark und Finnland (0:1) kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit auf dem Rasen zusammengebrochen und wiederbelebt worden. Er wurde noch am Abend in ein Krankenhaus gebracht, wo sich sein Zustand nach Angaben des dänischen Verbandes stabilisierte.

Dänemarks Schmeichel über Eriksen: "Es war wunderbar, Christian zu sehen" Sportschau 14.06.2021 01:02 Min. Verfügbar bis 14.06.2022 Das Erste

Hjulmands Vorwürfe in Richtung der UEFA

Nationaltrainer Kasper Hjulmand hat derweil seine Kritik an der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nach der Fortsetzung des Spiels gegen Finnland (0:1) nochmals verschärft. "Ich hatte das Gefühl, dass die Spieler und wir, die uns nahe standen, in diesem Dilemma unter Druck gesetzt wurden", sagte Hjulmand. "Auf jeden Fall ist es völlig falsch zu glauben, dass wir gekommen sind und gesagt haben, dass wir gerne weiterspielen würden."

Der Dachverband hatte den Spielern neben einer unmittelbaren Spielfortsetzung nur eine Neuansetzung am Folgetag um 12.00 Uhr angeboten. Es gehe ihm mit seiner Kritik nicht darum, im Nachhinein "einen Ausgleich oder gar einen Punkt" zu bekommen. Er wolle damit bezwecken, dass nach dem dramatischen Kollaps von Christian Eriksen ein Lerneffekt eintrete, sagte Hjulmand.

dpa/sid | Stand: 15.06.2021, 14:58

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