DFB-Team - Zeit für die Neu-Formation

DFB-Team - Zeit für die Neu-Formation

Alte Zöpfe abschneiden und ein komplett neues Team aufbieten - schon im Nations-League-Spiel gegen Frankreich ist das möglich. sportschau.de zeigt, wie die neuformierte Nationalmannschaft aussehen sollte.

Marc-Andre ter Stegen

Tor: Bisher hieß es immer, Marc-André ter Stegen sei der beste deutsche Torhüter, wenn es Manuel Neuer nicht gäbe. Mittlerweile hat sich der Wind gedreht. Neuer kann seine Top-Leistungen nach seinem Comeback nicht mehr abrufen. Ter Stegen zeigt beim FC Barcelona Woche für Woche, was für ein Klasse-Keeper er ist - höchste Zeit für einen Torwartwechsel.

Tor: Bisher hieß es immer, Marc-André ter Stegen sei der beste deutsche Torhüter, wenn es Manuel Neuer nicht gäbe. Mittlerweile hat sich der Wind gedreht. Neuer kann seine Top-Leistungen nach seinem Comeback nicht mehr abrufen. Ter Stegen zeigt beim FC Barcelona Woche für Woche, was für ein Klasse-Keeper er ist - höchste Zeit für einen Torwartwechsel.

Abwehr (rechts): In der Nationalmannschaft zeigte Joshua Kimmich zuletzt auf der Sechser-Position soilide bis gute Leistungen. Doch der Jung--Star der Bayern wird dringender woanders benötigt: auf der rechten Abwehrseite, dort wo er auch beim FC Bayern zu Hause ist.

Abwehr (zentral): Kimmich nimmt den Platz auf rechts ein, dann kann Matthias Ginter ins Abwehrzentrum rücken. Bei seinem Klub Borussia Mönchengladbach spielt Ginter seit Wochen auf dieser Position in Hochform. Zuzutrauen ist ihm, auch die starken französischen Stürmer zu stoppen.

Abwehr (zentral): Stark, groß und schnell - diese Prädikate treffen auf Niklas Süle vom FC Bayern zu. In der jüngeren Vergangenheit musste der frühere Hoffenheimer stets den Platzhirschen Mats Hummels und Jerome Boateng den Vortritt lassen, die sich derzeit aber alles andere als formstark präsentieren.

Abwehr (links): Auf dieser Position ist ein Wechsel dringend erforderlich, da sich der zurückgekehrte Jonas Hector gegen die Niederländer ziemlich überfordert zeigte. Gegen Peru erhielt Nico Schulz bereits eine Bewährungschance. Er machte seine Sache ganz gut, erzielte sogar ein Tor. Schulz ist vor allem kämpferisch ein Vorbild und hat sich eine weitere Chance verdient.

Mittelfeld (defensiv): Champions-League-Sieger Toni Kroos tritt aktuell nicht so dominant auf, wie man das von ihm kennt. Dennoch ist der Stratege und Deutschlands Fußballer des Jahres momentan nicht aus dem Team wegzudenken.

Mittelfeld (defensiv): Emre Can zeigte gegen die Niederlande mit einem genialen Pass vor Thomas Müllers Großchance, was in ihm steckt, auch wenn er sonst bei seiner Rückkehr ins DFB-Team nach einjähriger Abstinenz blass blieb. Trotzdem: Seine große internationale Erfahrung bei Klubs wie dem FC Liverpool und Juventus Turin trotz seiner erst 24 Jahre macht ihn für Löw zu einem potenziell wertvollen Mosaikstein.

Mittelfeld (offensiv links): Auf seiner Position in der linken Offensive zählt Leroy Sané zu den besten Spielern der Premier League und sogar darüber hinaus. Bundestrainer Joachim Löw muss seinem Juwel endlich mehr Vertrauen schenken, die Mannschaft wird schnell von ihm profitieren.

Mittelfeld (offensiv zentral): Bei der WM in Russland zählte Julian Brandt zu den Lichtblicken. Immer wenn er eingewechselt wurde, wurde es nochmal gefährlich in der deutschen Offensive. Für ihn gilt das gleiche wie für Sané: Löw muss mehr an den Leverkusener glauben.

Mittelfeld (offensiv rechts): Timo Werners ganz großer Durchbruch in der Nationalmannschaft lässt noch auf sich warten. Seine Schnelligkeit, Tempoläufe und Spielintelligenz dürften aber noch ein wichtiger Faktor für die Mannschaft werden. Ebenso wie seinen Kollegen Sané und Brandt gehört ihm die Zukunft - alleine das macht ihn zu einem Startelf-Kandidaten.

Sturm (zentral): Bei seinem Nationalmannschaftsdebüt setzte Mark Uth noch nicht das dicke Ausrufezeichen. Er blieb torlos wie auch bei seinem neuen Klub Schalke 04, wo er allerdings nicht die Bälle bekommt, die er in der Nationalelf bei Nebenleuten wie Sané, Brandt und Werner aufgelegt bekäme. Bei Ex-Klub Hoffenheim zeigte Uth in der vergangenen Saison, was möglich ist, wenn er mit spieltstarken Offensivakteuren zusammenspielt.

Die Elf gegen Frankreich: So sieht die Elf von sportschau.de für das Spiel gegen Frankreich in der Übersicht aus.

Stand: 15.10.2018, 10:48 Uhr

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