Startschuss gegen Serbien

Bundestrainer Joachim Löw

Nationalmannschaft

Startschuss gegen Serbien

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird mit einer Partie gegen Serbien ins Länderspieljahr 2019 starten. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag (21.12.2018) mit. 

Die Partie in Wolfsburg findet am 20. März (20.45 Uhr) statt. Die Autostadt wurde deshalb gewählt, weil Volkswagen neuer DFB-Partner wird. Bundestrainer Joachim Löw hatte zuvor gesagt, dass er abseits der acht Partien in der EM-Qualifikation in den zwei verbleibenden Testspielen im kommenden Jahr am liebsten gegen hochkarätige Gegner wie Brasilien oder Argentinien antreten würde. 

Erstes Pflichtspiel in Amsterdam

Stattdessen wurde es WM-Teilnehmer Serbien, auf den die DFB-Elf zuletzt 2010 bei der WM in Südafrika getroffen war. Dort verlor das Löw-Team in der Vorrunde mit 0:1. Für Serbien spielen aktuell immerhin die Bundesligaspieler Filip Kostic, Luka Jovic und Mijat Gacinovic (alle Eintracht Frankfurt) oder Milos Veljkovic (Werder Bremen). Vier Tage später erwartet das Team von Bundestrainer Löw in Amsterdam das erste Spiel der EM-Qualifikation gegen die Niederlande. 

Wo die weiteren deutschen Heimspiele im Jahr 2019 stattfinden, will das DFB-Präsidium bis Januar 2019 festlegen. Zu vergeben sind die Partien gegen Estland (11. Juni), die Niederlande (6. September), Weißrussland (16. November) und Nordirland (19. September).

Auch Frankfurt und Mönchengladbach an der Reihe

Als sicher gilt, dass eine Partie in Frankfurt steigt, da die Arena im Stadtwald ja eigentlich für das erste Freundschaftspiel nach der WM vorgesehen war, dann aber Sicherheitsbedenken aufkamen, so dass das Freundschaftsspiel gegen Peru (2:1) in Sinsheim stattfand. Ferner soll auch Mönchengladbach berücksichtigt werden, da die Stadt als Schauplatz für die EM 2024 durchfiel.

Abseits der EM-Qualifikation ist nur noch Platz für ein Freundschaftsspiel. Der Gegner für dieses Länderspiel am 9. oder 10. Oktober ist noch offen. Dass es der von Löw gewünschte Hochkaräter aus Südamerika wird, ist mittlerweile unwahrscheinlich.

dpa, red | Stand: 21.12.2018, 13:24

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