Löws Kadernominierung ohne große Überraschungen

Jogi Löw blickt nachdenklich

Nationalmannschaft

Löws Kadernominierung ohne große Überraschungen

Joachim Löw hat bei der Nominierung des DFB-Kaders für die letzten beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland und Nordirland größtenteils wie erwartet nominiert.

Der Bundestrainer verzichtete trotz des Ausfalls von Niklas Süle wie angekündigt auf eine Rückholaktion von Mats Hummels.

Ins Aufgebot der Fußball-Nationalmannschaft für die Partien am 16. November in Mönchengladbach gegen Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt gegen Nordirland kehren für die Defensive hingegen die zuletzt verletzten Matthias Ginter, Jonathan Tah und Nico Schulz zurück. Der junge Freiburger Robin Koch gehört wieder zum 24 Spieler umfassenden Kader, den Löw am Freitag (08.11.2019) nominierte.

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Kroos und Goretzka zurück

Setzen kann der Bundestrainer auch wieder auf Toni Kroos und Leon Goretzka. Die Mittelfeldakteure hatten die Länderspiele im Oktober verletzt verpasst. "Er gehört mit Manuel Neuer, Ilkay Gündogan, Marco Reus und Joshua Kimmich zu unseren Stützen", sagte Löw über Kroos. In Pechvogel Niklas Stark wurde nur ein Profi ohne Länderspiel berufen. Länger als der Innenverteidiger von Hertha BSC ließ Löw in seiner über 13-jährigen Amtszeit noch keinen Feldspieler auf sein Debüt warten.

Verzichten muss Löw diesmal unter anderen auf Süle (Bayern München), Leroy Sané (Manchester City), Marcel Halstenberg (RB Leipzig), Thilo Kehrer (Paris) und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt). "Gerade im Umbruch braucht man eine gewisse Kontinuität", bedauerte der 59-Jährige die Ausfälle.

Die deutsche Nationalmannschaft steht vor den letzten beiden Spielen in der Ausscheidungsrunde für das Turnier 2020 punktgleich bei je 15 Zählern mit den Niederlanden auf Platz zwei. Nordirland folgt mit 12 Punkten auf dem dritten Platz. Der Gruppensieger und der Gruppenzweite lösen das Turnierticket.

dpa/red | Stand: 08.11.2019, 12:34

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