Nach Rassismus-Vorwurf: Valencia-Spiel längere Zeit unterbrochen

Valencias Mouctar Diakhaby (Nr. 12) verlässt den Platz nachdem er von seinem Gegenspieler Juan Cala rassistisch beleidigt worden sein soll

Primera Division

Nach Rassismus-Vorwurf: Valencia-Spiel längere Zeit unterbrochen

Die Mannschaft des FC Valencia hat am Sonntag (04.04.2021) beim Punktspiel in der spanischen Primera Division beim FC Cadiz geschlossen das Spielfeld verlassen. Hintergrund soll eine rassistische Äußerung gegenüber einem Spieler sein.

Nach dem Vorwurf einer rassistischen Äußerung ist die Partie in der spanischen Primera División zwischen dem FC Cadiz und dem FC Valencia am Sonntagabend für längere Zeit unterbrochen worden.

Die Spieler Valencias verließen nach einer knappen halben Stunde den Rasen. Zuvor hatte es auf dem Platz eine Auseinandersetzung zwischen Valencias Mouctar Diakhaby und Gegenspieler Juan Cala gegeben. Der Franzose Diakhaby war dem Augenschein nach sehr aufgebracht, er stürmte auf den Cadiz-Profi zu.

Diakhaby hat seine Mitspieler zurück auf den Rasen geschickt

Valencia twitterte, dass die Teams entschieden hätten, das Spiel fortzusetzen, aber jede Form von Rassismus verurteilen würden. Man unterstütze Diakhaby: "Der Spieler, der rassistisch beleidigt wurde, hat seine Teamkollegen gebeten, wieder auf das Feld zu gehen."

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Als die Partie nach einer Pause von mehr als 20 Minuten beim Stand von 1:1 offiziell in der 30. Minute fortgesetzt wurde, kehrte Diakhaby nicht ins Spiel zurück. Er wurde für Hugo Guillamon ausgewechselt und verfolgte den Rest des Spiels von der Tribüne.

Cadiz nahm zu diesem Zeitpunkt keinen Wechsel vor - Cala blieb dann zu Beginn der zweiten Halbzeit draußen. Das Spiel endete mit einem 2:1-Sieg für den FC Cadiz nach einem Treffer in der 88. Minute durch Marcos Lopez.

dpa/sid | Stand: 04.04.2021, 20:50

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