Mario Götze entschied sich erst spät für Eindhoven

Mario Götze im Trikot von PSV Eindhoven

Wechsel in die Niederlande

Mario Götze entschied sich erst spät für Eindhoven

Von Christian Hoch

Eigentlich hatten sie bei der PSV Eindhoven nicht mehr damit gerechnet, doch am letzten Tag des Transferfensters unterschrieb Mario Götze einen Zweijahresvertrag. Eine Rückschau.

Es war nur ein Anruf, nur ein Gespräch, das am Ende den Ausschlag gegeben hat für den Wechsel von Deutschlands WM-Held Mario Götze in Richtung Eindhoven. Vor rund acht Wochen telefonierte PSV-Trainer Roger Schmidt nach Sportschau-Informationen erstmals mit Götze. Schmidt hinterlegte sein Interesse und zeigte dem 28-Jährigen mögliche Perspektiven beim Eredivisie-Klub auf. Wenn die Lust auf Fußball ganz oben auf seiner Liste stehe, sei er in Eindhoven herzlich willkommen, teilte Schmidt Götze sinngemäß mit. Offenbar traf er damit genau den richtigen Ton.

Last-Minute-Entscheidung

Kurz vor Schließung des Transferfensters in den Niederlanden unterschrieb der frühere Profi von Borussia Dortmund und Bayern München tatsächlich einen Vertrag in Eindhoven. Eine große Überraschung: In anderen Ligen hätte Götze wesentlich mehr verdienen können.

Dieses Element beinhaltet Daten von Instagram. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Beim Europa-League-Teilnehmer glaubte man lange selbst nicht mehr daran, Götze wirklich verpflichten zu können. Nach dem ersten Gespräch mit Schmidt gab es bis zum entscheidenden Anruf am Dienstag (06.10.2020) keinen Kontakt. Dann ging alles ganz schnell: Binnen fünf Stunden wurde der Deal über die Bühne gebracht, nachdem Götze schließlich die Signale für einen Wechsel in die Niederlande gesendet hatte.

In Eindhoven trifft der Offensiv-Star auf weitere ehemalige Bundesliga-Spieler: Lars Unnerstall (FC Schalke 04), Timo Baumgartl (VfB Stuttgart) und Philipp Max (FC Augsburg) stehen derzeit ebenfalls bei der PSV unter Vertrag.

Mario Götze wechselt zur PSV Eindhoven

Sportschau 07.10.2020 00:38 Min. Verfügbar bis 07.10.2021 ARD Von Luise Kropff

Stand: 07.10.2020, 21:38

Darstellung: