Messi schwänzt Coronatest und verpasst erstes Barça-Training

Lionel Messi

Superstar will den Klub verlassen

Messi schwänzt Coronatest und verpasst erstes Barça-Training

Superstar Lionel Messi forciert seinen Weggang vom FC Barcelona. Der Argentinier ist nicht zum Coronatest erschienen und verpasst damit den Trainingsauftakt des Klubs.

Lionel Messi macht ernst: Der wechselwillige Superstar ist am Sonntagvormittag (30.08.2020) nicht zum obligatorischen Coronatest für die Fußball-Profis des FC Barcelona erschienen. Dem Argentinier ist es somit verboten, am ersten kompletten Mannschaftstraining der Katalanen am Montag teilzunehmen.

Streit um eine Klausel, Verband unterstützt FC Barcelona

Zuletzt hatte Barcelona offiziell bekannt gegeben, dass Messi dem Klub seinen Wechselwunsch mitgeteilt habe. Seitdem herrscht Streit um eine Klausel, mit der Messi seinen bis zum Sommer 2021 laufenden Vertrag kündigen will. Barcelona ist der Meinung, dass die Klausel am 10. Juni ausgelaufen ist, die Anwälte des 33-jährigen Argentiniers berufen sich darauf, dass die Klausel wegen der coronabedingt verlängerten Saison gültig ist.

Dem schloss sich auch die Liga an. Der spanische Ligaverband "La Liga" erklärte in einer offiziellen Mitteilung, die Ausstiegsklausel, derzufolge der Argentinier die Katalanen vorzeitig nur für eine Ablösesumme von 700 Millionen Euro verlassen dürfe, sei in der Tat nach wie vor gültig.

Es droht eine Auseinandersetzung vor Gericht, immerhin geht es darum, ob ein möglicher neuer Verein die festgeschriebene Ablösesumme von 700 Millionen Euro zahlen muss. Als Favorit gilt Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola, der als Barça-Trainer mit Messi zweimal die Champions League gewann. Zuletzt hatte Barcelona immer wieder betont, Messi halten zu wollen.

sid/dpa | Stand: 30.08.2020, 09:18

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