Juventus - Neun goldene Jahre in Serie

Juventus - Neun goldene Jahre in Serie

Von Christian Hornung

Als Antonio Conte 2011 das Traineramt bei Juventus Turin antrat, begann das Titel-Comeback in der italienischen Serie A und dauert ununterbrochen bis jetzt an. Ein Blick auf die Protagonisten der neun goldenen Jahre.

Trainer Antonio Conte feiert die Meisterschaft von Juventus Turin in der Saison 2011/12

Saison 2011/12 - Meister-Comeback unter Conte: Was für eine geniale Trainerverpflichtung - unter Antonio Conte beendete Juventus nicht nur die sportliche Durststrecke und holte sich vom AC Mailand (obwohl dort Zlatan Ibrahimovic Torschützenkönig wurde) den Titel zurück. Juve schaffte in dieser Spielzeit auch das Kunststück, alle 38 Partien ohne Niederlage zu bleiben.

Saison 2011/12 - Meister-Comeback unter Conte: Was für eine geniale Trainerverpflichtung - unter Antonio Conte beendete Juventus nicht nur die sportliche Durststrecke und holte sich vom AC Mailand (obwohl dort Zlatan Ibrahimovic Torschützenkönig wurde) den Titel zurück. Juve schaffte in dieser Spielzeit auch das Kunststück, alle 38 Partien ohne Niederlage zu bleiben.

Saison 2012/13 - Buffon macht den Laden dicht: Edinson Cavani schoss zwar für den SSC Neapel stolze 29 Tore - doch um Juventus zu übertreffen, reichte es trotzdem nicht. Das lag hauptsächlich an der genialen Abwehrleistung: Gianluigi Buffon spielte mit 24 Gegentreffern eine starke Saison, vor ihm räumten Leonardi Bonucci und Giorgio Chiellini gnadenlos ab.

Saison 2013/14 - Lichtsteiner glänzt als Vorbereiter: In Augsburg hatte man zuletzt manchmal den Eindruck, sie wissen gar nicht so richtig zu schätzen, wen sie da im Kader haben. Stephan Lichtsteiner trug als rechter Außenverteidiger bei Juve mehrfach zum Meistertitel bei - in dieser Saison war er mit acht Assists auch einer der besten Vorbereiter der Liga.

Saison 2014/15 - Tevez holt den Scorer-Titel: "Arne! Der Tevez! Der spürt deinen Atem, Arne!" Die legendäre Ansprache von Jürgen Klinsmann an Arne Friedrich vor Deutschlands Spiel 2006 gegen Argentinien ist bei vielen Fans noch im Hinterkopf, wenn sie den Namen von Carlos Tevez hören. Der bullige Angreifer trug zu Juves viertem Titel in Serie als bester Scorer der Liga bei: 20 Treffer, sieben Vorlagen.

Saison 2015/16 - Dybala ein würdiger Erbe: Das Erbe des Argentiniers Tevez trat der Argentinier Paulo Dybala an - und das machte er perfekt. 19 Treffer trug der spielstarke Nationalstürmer zum Titel Nummer fünf bei, auf der Trainerbank inzwischen im zweiten Jahr der Top-Taktiker Massimo Allegri.

Saison 2016/17 - Higuain knallt sofort los: Stolze 65 Millionen Euro hatte Juve vor dieser Saison für einen weiteren Argentinier hingeblättert: Nicht alle fanden die Verpflichtung von Gonzalo Higuain vom Ligakonkurrenten SSC Neapel angemessen. Doch nach der Saison waren sie überzeugt: 24 Mal traf Higuain, Juve wurde mit 91 Punkten erneut Meister.

Saison 2017/18 - Khedira entdeckt seine Torgefahr: Mister Zuverlässig und Mister Laufstark in einer Person - das verkörperte Sami Khedira im Verein zu dieser Zeit deutlich besser als in der deutschen Nationalelf. Und 2017/18 traf er plötzlich auch das Tor - neun Saisontreffer standen am Ende für den Ex-Stuttgarter zu Buche.

Saison 2018/19 - Ein königlicher Königstransfer: 100 Millionen Euro. So viel Geld hatte Juve in seiner Vereinshistorie noch nie für einen Spieler ausgegeben. Aber der Königstransfer Cristiano Ronaldo von den "Königlichen" aus Madrid zeigte sofort, dass er hier nicht sein Gnadenbrot erhalten, sondern nochmal richtig angreifen will. Mit 21 Toren wurde er auf Anhieb bester Schütze und trug seinen Teil zum achten Titel in Serie bei.

Saison 2019/20 - "CR7" trifft am Fließband: Die Serie A wird endgültig zur "Serie Juve" oder "Serie Ronaldo". Zum neunten Mal in Folge sicherte sich Juventus den Titel in Italien. Zwei Spieltage vor Schluss stand Ende Juli im "Corona-Jahr" die Meisterschaft fest. Und wieder war Ronaldo DER Macher in Turin. Fast in jedem seiner Einsätze traf "CR7" und untermauerte mit Juve seine Ausnahmestellung.

Stand: 26.07.2020, 23:44 Uhr

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