Barcelona stellt Griezmann vor, Atlético will Nachschlag

Griezmann offiziell in Barcelona vorgestellt Sportschau 15.07.2019 01:15 Min. Verfügbar bis 15.07.2020 Das Erste

Nach Transferpoker

Barcelona stellt Griezmann vor, Atlético will Nachschlag

Mit großem Tamtam hat der FC Barcelona Neuzugang Antoine Griezmann offiziell vorgestellt. Sein Ex-Klub Atletico Madrid stört die Barca-Freude allerdings weiter.

Antoine Griezmann im Trikot des FC Barcelona

Der lang erwartete Transfer des französischen Superstars Antoine Griezmann von Atlético Madrid zum FC Barcelona hat in Katalonien Begeisterung ausgelöst. "Ahora sí!" (Jetzt ja!) titelte die klubnahe Zeitung "Sport" am Samstag (13.07.2019) in großen Buchstaben neben einem Bild Griezmanns im Trikot der Katalananen.

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Am Sonntag übertrug der spanische Meister dann Griezmanns Vertragsunterschrift und die anschließende Präsentation im Stadion live im Internet. Griezmann erhält einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2024 inklusive festgeschriebener Ablöse von 800 Millionen Euro und die Trikotnummer 17. Am Montag soll er bereits das Training für die nächste Spielzeit aufnehmen.

"Es ist eine neue Herausforderung. Ich versuche, mich zu verbessern, indem ich meine Komfortzone verlasse", sagte Griezmann bei seiner Präsentation. "Ich möchte für das Team wichtig sein und den Pokal, die Liga und die Champions League gewinnen."

Atlético will Beschwerde einreichen

Atlético hat derweil gegen den Transfer protestiert. Der Betrag von 120 Millionen Euro reiche nicht, um den bis 2023 laufenden Vertrag in Madrid zu lösen, heißt es. Atlético gab an, dass sich Griezmann und Barça bereits vor Monaten über den Wechsel einig geworden seien, als die Klausel noch 200 Millionen Euro betrug. Diese war am 1. Juli auf 120 Millionen Euro gefallen. "Der Klub hat diese Erklärung herausgegeben, weil es Beweise gibt", sagte Präsident Enrique Cerezo.

Atlético will sich einem Bericht der Zeitung "AS" zufolge beim Weltverband FIFA über das Verhalten des Liga-Konkurrenten beschweren. Die "Rojiblancos" hatten sich bereits 2017 wütend an die FIFA gewandt, weil Barcelona damals Griezmann im Alleingang kontaktiert haben soll.

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sid/red | Stand: 14.07.2019, 19:33

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