Mario Götze wechselt zur PSV Eindhoven

Mario Götze

Vertrag bis 2022

Mario Götze wechselt zur PSV Eindhoven

Deutschlands WM-Finaltorschütze von 2014, Mario Götze, verlässt die Bundesliga. Nach elf Jahren als Profi für Borussia Dortmund und Bayern München läuft Götze in Zukunft für die PSV Eindhoven in den Niederlanden auf. Er hat dort einen Vertrag bis 2022 unterschrieben.

Die PSV bestätigte am Dienstagabend (06.10.2020) den Wechsel des zuletzt vereinslosen Fußball-Weltmeisters zum niederländischen Traditionsverein. Der 28-Jährige, der bei Borussia Dortmund keine Rolle mehr spielte, hat in den Niederlanden einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

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Götze erhält bei seinem neuen Verein die Rückennummer 27. "Ich bin bereit für eine ganz andere Herausforderung und habe sie hier in Eindhoven gefunden", wird Götze auf der Vereinshomepage zitiert.

Mario Götze wechselt zur PSV Eindhoven

Sportschau 07.10.2020 00:38 Min. Verfügbar bis 07.10.2021 ARD Von Luise Kropff

Kein neuer Vertrag beim BVB

Trainer des Tabellenzweiten der Eredivisie ist seit diesem Jahr Roger Schmidt, der in der Bundesliga Bayer Leverkusen und zuletzt Beijing Guoan in China betreut hatte. "Ich hatte einige angenehme Gespräche mit Roger und habe immer ernsthafter über einen Schritt in die Niederlande nachgedacht", so Götze.

Der ehemalige Bayern- und BVB-Profi Götze war seit Juli praktisch arbeitslos. Die Dortmunder hatten seinen Vertrag nicht verlängert. Eine Verpflichtung Götzes ist daher auch nicht an das Transferfenster gebunden.

Götze hatte in den Planungen von BVB-Trainer Lucien Favre keine entscheidende Rolle mehr gespielt. Er kam nur auf 15 Einsätze in der vergangenen Spielzeit, meist als Einwechselspieler. Kurz nach seiner Rückkehr zum BVB im Sommer 2016 hatte Götzes Karriere bereits einen Abwärtsknick gemacht. Grund waren gesundheitliche Probleme. Wegen einer Stoffwechselerkrankung fehlte er er den Dortmundern fast die komplette erste Jahreshälfte 2017.

Viele Interessenten für Götze

Während in diesem Sommer dann seine WM-Kollegen André Schürrle und Benedikt Höwedes ihre Karrieren überraschend früh beendet hatten, ließ sich Götze seine Zukunft offen. Auch über eine Rückkehr zum FC Bayern war spekuliert worden. Weitere angebliche Kandidaten waren AS Monaco, Bayer Leverkusen, der FC Valencia und der FC Sevilla. Nach der 3:4-Last-Minute-Niederlage von Hertha BSC gegen Bayern München am Sonntag hatte Trainer Bruno Labbadia sogar öffentlich über ein mögliches Engagement gesprochen.

red/sid/dpa | Stand: 06.10.2020, 20:31

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