Italiens Serie A beschließt Gehaltskürzungen

Romelu Lukaku (2.v.l.) und Zlatan Ibrahimovic (2.v.r.) beim Mailänder Derby

Corona-Pandemie

Italiens Serie A beschließt Gehaltskürzungen

Die italienische Serie A hat einstimmig eine Gehaltskürzung für Spieler und Trainer beschlossen.

Anders als in Großbritannien wird in Italien nicht über finanzielle Einschränkungen im Profifußball diskutiert. Die Serie A hat wegen der Coronavirus-Krise am Montag (06.04.2020) einstimmig eine Gehaltskürzung für Spieler und Trainer beschlossen. Nur Rekordmeister Juventus Turin hatte unabhängig davon ein eigenes, ähnliches Abkommen mit seinen Spielern ausgehandelt.

Reduzierung um ein Drittel oder Sechstel

Vorgesehen ist eine Reduzierung von einem Drittel des jährlichen Bruttogehalts aller Spieler, sollte die Meisterschaft aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden. Die Gehaltsreduzierung wird lediglich ein Sechstel betragen, wenn die Meisterschaft beendet wird, hieß es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Fortsetzung erst im Herbst?

Gleichzeitig machte die Liga noch einmal deutlich, dass sie die Saison unbedingt beenden will, sobald es die Gesundheitsbehörden und die Regierung erlauben. Verbandschef Gabriele Gravina hatte am Sonntag (05.04.2020) nicht ausgeschlossen, dass die Meisterschaft sogar erst im September oder Oktober fortgesetzt werden könnte.

Die Serie A war am 9. März mit zwölf verbleibenden Spieltagen unterbrochen worden. Nachdem Italiens Regierung in der vergangenen Woche die Anti-Corona-Maßnahmen wie Ausgangsverbote bis zum 13. April verlängert hatte, wiederholte der italienische Fußballverband FIGC seine Hoffnung, Ende Mai wieder zu starten. Dies ist jedoch nicht entschieden. Mehrere Spieler der Serie A wurden positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet.

sid/dpa/red | Stand: 06.04.2020, 17:45

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