Klare Siege für Frankreich und England

Samuel Umtititi und Olivier Giroud feiern das 1:0 für Frankreich

EM-Qualifikation

Klare Siege für Frankreich und England

Frankreich und England haben ihr jeweils zweites Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2020 gewonnen. Auch die Türkei blieb auf Erfolgskurs, bei Portugal wurde Ronaldo wegen einer Verletzung ausgewechselt.

Mit zehn Weltmeistern von Russland in der Startelf, darunter Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart, besiegte Frankreich am Montag (25.03.2019) den EM-Viertelfinalisten Island mit 4:0 (1:0). Verteidiger Samuel Umtiti (12. Minute), Olivier Giroud nach Pavard-Flanke (68.), Superstar Kylian Mbappé (78.) und Antoine Griezmann (84.) trafen im Stade de France für den klar überlegenen Favoriten. Zum Auftakt hatte die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps am Freitag 4:1 in der Republik Moldau gewonnen.

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England setzte sich nach anfänglichen Problemen mit 5:1 (2:1) in Montenegro durch und behauptete damit die Tabellenspitze der Gruppe A. Michael Keane (30.), Ross Barkley (39./59.), WM-Torschützenkönig Harry Kane (71.) und Raheem Sterling (81.) drehten drei Tage nach dem souveränen 5:0 gegen Tschechien die Partie zugunsten des WM-Vierten, Marko Vesovic (17.) hatte den Außenseiter überraschend in Führung gebracht. Der von Bayern München umworbene Callum Hudson-Odoi kam bei seinem ersten Startelfeinsatz zu einem Assist. Jadon Sancho von Borussia Dortmund saß über 90 Minuten auf der Bank.

Southgate berichtet von rassistischen Beleidigungen

Mehrere englische Journalisten schrieben bei Twitter, dass englische Spieler von Zuschauern rassistisch beleidigt worden seien. Auch Teammanager Gareth Southgate bestätigte: "Ich habe definitiv Beleidigungen gegen Danny Rose vernommen, als er am Ende des Spiels die Gelbe Karte gesehen hat." Southgate kündigte an, dass der Verband die Vorfälle bei der UEFA anzeigen werde.

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Portugal wieder nur mit einem Remis

Europameister Portugal muss unterdessen weiter auf seinen ersten Sieg in der Qualifikation warten. Das Team um den fünfmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo kam nur zu einem 1:1 (1:1) gegen Serbien. Zum Auftakt der Gruppe B war der Titelverteidiger nicht über ein 0:0 gegen die Ukraine hinausgekommen.

Zu allem Überfluss musste Kapitän und Juve-Star Ronaldo offenbar wegen einer Oberschenkelverletzung bereits in der 31. Minute ausgewechselt werden. Im zweiten Spiel dieser Gruppe siegte die Ukraine bei Außenseiter Luxemburg erst durch ein Eigentor in der Nachspielzeit mit 2:1 (1:1).

Die Serben gingen in Lissabon durch einen verwandelten Foulelfmeter von Ajax-Star Dusan Tadic in der 7. Minute in Führung. Danilo (41.) rettete Portugal mit dem Dortmunder Profi Raphael Guerreiro in der Startelf immerhin noch einen Punkt.

Zwei Tore von Cenk Tosun

Jubel bei türkischen Nationalspielern

Jubel bei der Türkei über den Sieg gegen Moldau.

Die Türkei besiegte in Eskisehir die Auswahl der Republik Moldau mit 4:0 (2:0). Der in Neuwied geborene Fenerbahce-Profi Hasan Ali Kaldirim (24.), der frühere Frankfurter Cenk Tosun (26., 53.) und Fortuna Düsseldorfs Innenverteidiger Kaan Ayhan (70.) mit seinem ersten Länderspieltor trafen vor den Augen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Albanien holte indessen zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Christian Panucci seine ersten drei Punkte durch den 3:0 (1:0)-Erfolg in Andorra. Armando Sadiku (21.), Bekim Balaj (88.) und der Freiburger Amir Abrashi (90.+6) trafen für das Team vom Balkan.

sid/dpa/red | Stand: 25.03.2019, 23:14

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