EM-Qualifikation - Irland unbesiegt, Österreich verhindert Fehlstart

Irlands Enda Stevens (l.) im Zweikampfduell gegen Yussuf Poulsen (r.) von Dänemark.

3. Spieltag

EM-Qualifikation - Irland unbesiegt, Österreich verhindert Fehlstart

Am dritten Spieltag der EM-Qualifikation ist Irland auch gegen Dänemark unbesiegt geblieben. Österreich verhinderte einen Fehlstart, während die Ukraine, Spanien und Polen oben stehen.

Gruppe A: Tschechien mit Wiedergutmachung

Tschechien verbuchte am Freitag (07.06.2019) mit einem 2:1 (1:0) gegen Bulgarien seinen ersten Sieg. Spitzenreiter bleibt aber mit sechs Punkten aus zwei Spielen England, das im Finalturnier der Nations League und nicht in der EM-Qualifikation spielte. Tschechien rehabilitierte sich damit für die 0:5-Pleite zum Auftakt in England.

Montenegro und Kosovo trennten sich 1:1.

Gruppe B: Ukraine weiter souverän vorne

Die Ukraine feierte einen 5:0 (2:0)-Kantersieg gegen Serbien und baute mit sieben Punkten die Tabellenführung in der Gruppe B aus. Wiktor Zygankow brachte die Gastgeber in Lwiw mit einem Doppelschlag in Führung (26. und 28.). Jewhen Konopljanka (46. und 75.) und Roman Jaremtschuk (59.) schraubten nach der Pause das Ergebnis in die Höhe. Die Serben liegen nach zwei Spielen mit nur einem Punkt schon deutlich zurück.

Überraschend Tabellenzweiter ist weiterhin Luxemburg nach dem 1:1 (1:0) in Litauen mit vier Zählern. Gerson Rodrigues traf für die Gäste (21. Minute). Die Balten spielten ab der 42. Minute in Unterzahl, nachdem Saulius Mikoliunas die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, glichen aber durch Arvydas Novikovas aus (74.).

Gruppe D: Irland bleibt unbesiegt

Die irische Mannschaft bleibt ungeschlagen. Gegen Dänemark erkämpfte sich der Tabellenführer der Gruppe D dank eines späten Treffers ein 1:1 (0:0). Der frühere Bundesliga-Profi Pierre-Emile Höjbjerg (76.) sorgte in Kopenhagen kurz nach seiner Einwechslung mit seinem Treffer für die Führung der Dänen, Innenverteidiger Shane Duffy glich kurz vor dem Ende aus (85.). Irland bleibt mit sieben Punkten und einem Spiel mehr an der Tabellenspitze.

Im zweiten Spiel der Gruppe sicherte sich Georgien durch das 3:0 (1:0) in Tiflis gegen Gibraltar die ersten Punkte.

Gruppe F: Spanien und Schweden mit Pflichtsiegen

Spanien feierte auf den Färöer mit einem 4:1 (3:1) den dritten Sieg im dritten Spiel und führt die Tabelle in Gruppe F souverän an. Sergio Ramos (5.), Jesus Navas (19.), Eigentorschütze Teitur Gestsson (34.) und Jose Gaya (71.) trafen für Spanien in Torshavn. Klaemint Olsen (30.) gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für Färöer.

Ebenfalls gut im Rennen liegt Schweden als Zweiter mit sieben Punkten nach dem 3:0 (1:0) gegen Malta. Der Mainzer Bundesligaprofi Robin Quaison brachte die schwedische Auswahl bereits in der 2. Minute in Führung. Viktor Claesson (50.) machte kurz nach dem Seitenwechsel in Solna alles klar, der Dortmunder Alexander Isak (81.) traf zum Endstand.

Im dritten Spiel der Gruppe kam Norwegen nach einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (0:0) gegen Rumänien hinaus. Der Ex-Hoffenheimer Tarik Elyounoussi (59.) und Toptalent Martin Ödegaard (70.) brachten Norwegen in Führung, Claudiu Keseru (77., 90.+2) sicherte den Rumänen mit einem Doppelpack noch einen Punkt.

Gruppe G: Österreich schafft wichtigen Erfolg

Der Schalker Guido Burgstaller schoss Österreich gegen Slowenien mit einem Abstauber in der 74. Minute zum ersten Sieg der EM-Qualifikation. In Klagenfurt gewann das Team von Trainer Franco Foda gegen Slowenien 1:0 (0:0). Zuvor hatte Österreich gegen Polen (0:1) und in Israel (2:4) zwei Niederlagen kassiert. Mit drei Punkten liegt das Team in der Gruppe G auf dem vierten Platz.

Israel mit Trainer Andreas Herzog löste die Pflichtaufgabe in Lettland und gewann 3:0 (0:0). Alle drei Treffer erzielte Kapitän Eran Zahavi (10., 59., 80.). Israel ist damit Gruppenzweiter.

Die Tabellenführung mit der makellosen Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen verteidigte aber Polen. Das Team gewann dank eines Treffers von Kamil Glik (47.) in Nordmazedonien 1:0 (0:0).

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, 07.06., ab 22.50 Uhr

nch/sid/dpa | Stand: 07.06.2019, 23:01

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