Nach Pokal-Blamage: Reals Trainer Zidane in der Kritik

Zinedine Zidane am Spielfeldrand

Spanischer Pokal

Nach Pokal-Blamage: Reals Trainer Zidane in der Kritik

Von Marcus Bark

Nach der Blamage gegen Fußball-Drittligist CD Alcoyano ist die Diskussion über die Zukunft von Real Madrids Trainer Zinedine Zidane Medienberichten zufolge neu aufgeflammt.

Für "Marca" geht die Etappe Zidane bei Real "auf ihr Ende zu". Die Sportzeitung "AS" schrieb am Donnerstag (21.01.21): "Real Madrid und Zidane fahren zum Missfallen aller in der Saison 2020-21 kaum Siege ein, und die fußballerische und emotionale Achterbahnfahrt, die jetzt an einem neuen Tiefpunkt angelangt ist, bringt den Trainer aus Marseille an den Rand des Abgrunds."

Zidane denkt aber nicht an Rücktritt. Nach dem Spiel versuchte der 48 Jahre alte Franzose die Niederlage kleinzureden und die Spieler aus der Schusslinie zu nehmen. "Das ist keine Blamage oder so. Das sind Dinge, die in der Karriere eines Fußballers passieren, und ich werde die Verantwortung dafür übernehmen", betonte der Weltmeister von 1998.

Real gibt die Führung her

Sergio Ramos (m.) schreitet mit gesenktem Haupt vom Platz

Am Mittwochabend hatte es das Spitzenteam im nationalen Pokalwettbewerb erwischt: Die "Königlichen" schieden in der dritten Runde aus. Etwas peinlich: Der Gegner traf in der Verlängerung zum Sieg - in Unterzahl.

Ohne den erst in der 98. Minute eingewechselten Nationalspieler Toni Kroos und weitere Stammkräfte auf dem Platz waren die Königlichen in Alcoy zwar durch Eder Militao in Führung gegangen (45. Minute).

José Solbes Jordà aber traf in der 80. Minute zum Ausgleich für den krassen Außenseiter, Juan Antonio Casanova Vidal erzielte in Unterzahl in der 115. Minute das entscheidende Tor zum Sieg. Ramón López Olivan hatte bei Alcoyano fünf Minuten zuvor Gelb-Rot gesehen.

Stand: 21.01.2021, 11:26

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