EM 2016 - Elfer-Drama mit deutschem Happy End

Simone Zaza

EM-Viertelfinale 2016

EM 2016 - Elfer-Drama mit deutschem Happy End

Von Robin Tillenburg

Wenn die DFB-Auswahl bei einem großen Turnier auf Italien trifft, ist Endstation. Diese Wahrheit galt bis zu einem denkwürdigen EM-Viertelfinale im Jahr 2016.

Erinnert sich eigentlich noch jemand an den genauen Spielverlauf an diesem 2. Juli 2016? Oder daran, wer den entscheidenden Strafstoß in diesem ewig lang erscheinenden Elfmeterschießen - dem längsten einer DFB-Elf überhaupt - versenkte?

Vermutlich einige, aber nicht alle. Zur Erinnerung: Das Spiel endete nach regulärer Spielzeit 1:1. Wer die Tore schoss und wer den entscheidenden Elfmeter versenkte... Wir wollen mal nicht alles vorwegnehmen. Die aktuelle Zeit bietet ja nicht so richtig viel sportliche Spannung, also gönnen wir uns diese Gedächtnislücke, schauen nicht nochmal in den Statistiken nach und warten die Übertragung ab.

Zazas denkwürdiger Fehlschuss

Ein Name ruft jedoch sofort bei jedem Fußballfan bildhafte Erinnerungen wach: Simone Zaza. Der italienische Angreifer wurde in diesem Spiel so etwas wie das personifizierte Ausscheiden seiner Mannschaft aus diesem Turnier. 17 Trippelschritte Anlauf nahm sich der Angreifer, der damals in den Diensten von Juventus Turin stand, und jagte den Ball über den Kasten. Mit seinem ersten Ballkontakt.

Zahlreiche Videos in den sozialen Medien sorgten dafür, dass das kollektive Fußballgedächtnis diese Szene wohl noch viele Jahre präsent haben wird. Das Spiel und das Elfmeterschießen boten aber noch andere Geschichten.

Erfahren Sie heute, welche das waren. Im Re-live im Ersten oder bei sportschau.de ab 18.20 Uhr.

Stand: 28.03.2020, 15:12

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