DFB-Frauen in der Ukraine gefordert

Martina Voss-Tecklenburg

EM-Qualifikation

DFB-Frauen in der Ukraine gefordert

Auf dem Weg zur EM 2021 in England müssen die deutschen Fußballerinnen ihre wohl härteste Prüfung bestehen - in der Ukraine.

Vor dem zweiten Qualifikationsspiel am Dienstag (03.09.2019) warnte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg: "Wir wissen genau: Wenn wir nur 80 Prozent Leistung auf den Platz bringen, dann wird es nicht reichen." Auch Mittelfeldspielerin Sara Däbritz stellte sich "auf ein Spiel mit sehr viel Zweikampfhärte ein, das wird ein hartes Stück Arbeit". Deshalb sei es wichtig, dass der Favorit seine "volle Leidenschaft und Qualität" auf den Platz bringe, so Voss-Tecklenburg.

Ukraine nicht zu unterschätzen

Seit Sonntag, einen Tag nach dem lockeren 10:0 (5:0)-Auftaktsieg gegen Montenegro, bereitet sich der Rekordeuropameister in Lwiw auf das Duell vor. Die Ukraine, in der Weltrangliste auf Position 24 geführt, hatte die WM im Sommer in Frankreich nur knapp verpasst - und in der Qualifikation unter anderem einen 1:0-Heimerfolg gegen Schweden verbucht. Am späteren WM-Dritten war die deutsche Auswahl vor zwei Monaten im Viertelfinale (1:2) gescheitert. Die weiteren Gegner des Olympiasiegers in der Gruppe I sind Griechenland und Irland. Die neun Gruppensieger sowie die drei besten -zweiten qualifizieren sich direkt für die EM.

Deutschland gegen Montenegro - die Tore Sportschau 31.08.2019 04:38 Min. Verfügbar bis 31.08.2020 Das Erste

sid/dpa | Stand: 03.09.2019, 09:10

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