EM-Qualifikation - DFB-Frauen bleiben dominant

Die DFB-Damen um Alexandra Popp (r.) jubeln

DFB

EM-Qualifikation - DFB-Frauen bleiben dominant

In der EM-Qualifikation dominieren die deutschen Fußballerinnen ihre zweitklassigen Gegner weiter nach Belieben. Gegen die Ukraine gab es den nächsten Kantersieg.

Einen Monat nach dem 8:0 im Hinspiel gegen die Ukraine gewann der Rekordeuropameister am Samstag (05.10.2019) auch das Rückspiel in Aachen mit 8:0 (4:0).

"Wir wollten mit der gleichen Energie und Spielfreude wie im Hinspiel spielen. Es ist immer die Gefahr, wenn du einen Gegner 8:0 schlägst, dass du dann ein bisschen nachlässt. Aber das hat die Mannschaft nicht getan und tolle Tore erzielt", freute sich Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Klara Bühl (7. Minute/58./61.) und Lina Magull (37./42./90.+2) mit jeweils drei Toren sowie Giulia Gwinn (30.) und Melanie Leupolz (87.) waren am Tivoli vor 5.504 Zuschauern erfolgreich.

Deutschland gegen Ukraine - die Tore Sportschau 05.10.2019 06:14 Min. Verfügbar bis 05.10.2020 Das Erste

Tabellenführung in Gruppe I

Mit neun Punkten und 26:0 Toren führt die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg auf dem Weg zur EM in England die Gruppe I an.

Am Dienstag (14 Uhr) steht das Auswärtsspiel in Griechenland an. Die neun Gruppensieger sowie die drei besten -zweiten qualifizieren sich direkt für die Endrunde.

Schöner Kombinationsfußball der Gastgeberinnen

In Aachen fanden die Gastgeberinnen schnell in die Partie. Ein Solo von Bühl auf links, ein präziser Flachschuss - und die DFB-Auswahl führte. Nach Vorarbeit von Kapitänin Alexandra Popp legte Gwinn nach einer halben Stunde aus kurzer Distanz nach.

Deutschland gegen Ukraine - die Analyse Sportschau 05.10.2019 06:18 Min. Verfügbar bis 05.10.2020 Das Erste

In dieser Phase zeigte das DFB-Team klasse Kombinationsfußball. Ein solch schöner Spielzug über Dzsenifer Marozsan, Magull und Popp brachte den dritten Treffer ein - und die ukrainische Gegenwehr ließ nach.

Bühl schraubt ihr Torkonto hoch

Torfrau Merle Frohms, die erneut die verletzte Almuth Schult vertrat, erlebte auch eine ruhige zweite Hälfte. Ansatzweise gefährlich wurde es für die deutsche Auswahl nur bei Nachlässigkeiten im Spielaufbau, die gegen stärkere Gegner bitter bestraft werden könnten.

Die für ihre 18 Jahre schon sehr abgebrühte Bühl vom SC Freiburg drehte weiter auf - und schraubte ihre Ausbeute im DFB-Trikot beim achten Einsatz auf fünf Treffer.

Ob sie oder die zweite Dreierpackerin Magull den Ball mitnehmen werden durfte, konnte sie noch nicht sagen: "Ich werde drum kämpfen. Mal schauen, wie es dann endet."

Klara Bühl nach ihrem Dreierpack: "Wir sind alle happy" Sportschau 05.10.2019 00:55 Min. Verfügbar bis 05.10.2020 Das Erste

red/sid/dpa | Stand: 05.10.2019, 15:50

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