Der VfL Wolfsburg besiegt den SC Freiburg im Pokalfinale der Frauen

Endspiel in Köln

Der VfL Wolfsburg besiegt den SC Freiburg im Pokalfinale der Frauen

Der VfL Wolfsburg hat das DFB-Pokalfinale der Frauen gegen den SC Freiburg mit 1:0 (0:0) gewonnen und damit den fünften Titel in Folge gewonnen.

Dabei war Freiburg beim 10. Endspiel in der Kölner Arena in der ersten Hälfte das weitaus gefährlichere Team. Die Süddeutschen konnten am Mittwoch (01.05.2019) aber selbst aus besten Chancen kein Kapital schlagen.

"Fühlt sich sehr gut an"

"Das fühlt sich sehr gut an. In der ersten Halbzeit hat Freiburg sehr gute Chancen gehabt, aber in der zweiten Hälfte ging ihnen die Puste aus", sagte eine überglückliche VfL-Torhüterin Almuth Schult kurz nach dem Abpfiff in der Sportschau.

Siegtorschützin Pajor jubelte: "Ich war im richtigen Moment da und habe den Fuß hingehalten. Jetzt dürfen wir ein bisschen feiern, denken aber auch schon wieder an die nächsten Aufgaben."

"Wir machen die Dinger nicht"

SCF-Kapitänin Clara Schöne war dagegen total enttäuscht: "Wir haben eine unfassbar gute erste Halbzeit gespielt. Wären wir in Führung gegangen, hätten wir das Ding nach Hause gefahren. Aber irgendwie machen wir die Dinger im Moment nicht rein."

Zunächst scheiterte Anja Maike Hegenauer mit einem Distanzschuss (10.), dann musste Nationaltorhüterin Schult stark gegen Klara Bühl retten, die frei vor ihr aufgetaucht war (14. Minute). Außerdem hatten Sandra Starke (29.) und Sharon Beck (36.) hervorragende Möglichkeiten - doch entweder schlossen sie überhastet ab oder sie scheiterten an der gut haltenden Schult.

Anderes Spiel nach der Pause

Nach der Pause war dann der Favorit die klar bessere Mannschaft. Wolfsburg war plötzlich deutlich präsenter, laufstärker und gewann mehr und mehr Zweikämpfe.

Und der VfL nutzte dann auch eine Torchance. Pernille Harder schoss nach einem Solo zunächst an den Pfosten, der Ball prallte zu Ewa Pajor, die nur noch einzuschieben brauchte (55.).

Wolfsburs spielt eigene Klasse aus

In der Folge konnte sich Freiburg kaum einmal befreien, Wolfsburg setzte den SC mächtig unter Druck und hatte einige Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen - vor allem Pajor ließ beste Gelegenheiten aus. Immer wieder scheiterte der VfL allerdings auch an Lena Nuding, die im Tor des SC Freiburg eine bärenstarke Leistung zeigte.

Erst in der Schlussphase konnte Freiburg wieder Akzente nach vorne setzen. Die mit Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft des VfL Wolfsburg ließ allerdings kaum einmal eine gefährliche Aktion zu. So feierte am Ende Wolfsburg einen verdienten Pokalsieg - und stellte mit dem fünften Titel in Folge den Rekord des 1. FFC Frankfurt (1999-2003) ein.

red/sid/dpa | Stand: 01.05.2019, 19:00

Darstellung: