Svenja Huth (l., VfL Wolfsburg) und Selina Cerci (Turbine Potsdam) wollen mit ihren Teams in die nächste Runde.

Frauenfußball | DFB-Pokal Alles Wichtige zum Viertelfinale der Frauen - die Vorschau zum DFB-Pokal

Stand: 28.02.2022 13:18 Uhr

Anders als bei den Männern haben es die meisten Favoriten im DFB-Pokal der Frauen unter die letzten Acht geschafft. Doch die Konkurrenz will verhindern, dass es mal wieder Wolfsburg macht.

VfL Wolfsburg - SC Sand (Mittwoch, 18.00 Uhr)

Bisherige Duelle: Die Partien der beiden Teams waren in der jüngeren Vergangenheit immer klare Angelegenheiten. Die vergangenen zehn Ligaspiele hat Wolfsburg mit einem Torverhältnis von zusammengerechnet 42:2 gewonnen. Aber Hoffnung macht Sand der Blick auf die bisherigen Aufeinandertreffen im Pokal. Zwar gewannen die Wölfinnen alle vier Partien, sie waren jedoch allesamt hart umkämpft und mit 1:2 war Sand jeweils nah dran an der Überraschung.

Was Sie sonst noch wissen sollten: Wolfsburgs Frauen wurden siebenmal in Folge Pokalsieger, haben entsprechend nur ein Ziel vor Augen - die erneute Titelverteidigung. "Es ist klar, dass im DFB-Pokal alles andere als das Erreichen des Halbfinals eine Enttäuschung wäre", sagte der Sportliche Leiter Ralf Kellermann. "Dann entscheidet natürlich auch immer das Los, aber klar wollen wir erneut nach Köln und auch wieder den Pokal holen. Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir in diesem Wettbewerb eine große Fokussierung an den Tag legen können."

Aller Voraussicht nach werden die SC-Frauen keine allzu große Hürde auf diesem Weg sein. Aufgrund mehrere Corona-Fälle mussten mehrere Spielerinnen und Mitglieder aus dem Trainerteam zuletzt in Isolation. Weil sie noch nicht einsatzfähig waren, wurde auch das Ligaspiel gegen Wolfsburg am Samstag, das zuvor wegen der Coronawelle schonmal verlegt worden war, abgesagt. Mit nur wenigen Trainingstagen gehen die Spielerinnen nun in das Pokalspiel gegen den VfL.

SV Henstedt-Ulzburg - Turbine Potsdam (Mittwoch, 19.00 Uhr)

Bisherige Duelle: Es ist das erste Mal, dass der Zweitligist aus Schleswig-Holstein auf die erste Mannschaft der Potsdamerinnen trifft, aber die Bilanz gegen die Zweitvertretung beschreibt die Machtverhältnisse in diesem Pokal-Viertelfinale sehr gut. Henstedt-Ulzburg konnte zwar einmal gewinnen, verlor aber die übrigen fünf Aufeinandertreffen mit Turbine II und jedes Mal war es eine deutliche Angelegenheit - das Torverhältnis aus allen Spielen beträgt aus Henstedter Sicht 6:25.

Was Sie noch wissen sollten: Auch wenn die Potsdamerinnen klar favorisiert sind, sind sie gewarnt vor dem Underdog aus Schleswig-Holstein. Dort stach eine Spielerin besonders hervor im bisherigen Wettbewerb: mit sechs Toren ist Indra Hahn bislang die treffsicherste Spielerin im DFB-Pokal.