Bundestrainer Hansi Flick auf der DFB-Pressekonferenz

FIFA WM 2022 Geschwänzte PK - DFB muss Geldstrafe zahlen

Stand: 29.11.2022 11:16 Uhr

Die FIFA hat den Regelverstoß des Deutschen Fußball-Bundes vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Spanien mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Franken sanktioniert. Zudem wurde der DFB vom Weltverband verwarnt.

Das Strafmaß teilte die FIFA am Dienstag (29.11.22) mit. Bundestrainer Hansi Flick war vor dem Duell mit den Iberern (1:1) nicht wie vorgeschrieben zusätzlich mit einem Spieler bei der Fragerunde im internationalen Medienzentrum vertreten gewesen. Begründet worden war Flicks Vorgehen mit der aus seiner Sicht langen Anreise vom Teamquartier im Norden Katars in die gut 100 Kilometer entfernte Hauptstadt.

Diese sei rund 30 Stunden vor dem Anpfiff keinem der 26 Spieler seines Kaders "zuzumuten", erklärte der Bundestrainer.

PK-Regel für alle 32 WM-Teilnehmer verpflichtend

Die Regel, dass die Pressekonferenz vor einem WM-Spiel im Medienzentrum in Al-Rajjan abgehalten werden muss, gilt für alle 32 Teilnehmer des Wüstenturniers. Die nächste Fragerunde im Medienzentrum findet für den DFB am Mittwoch (30.11.22) am Vortag des letzten und entscheidenden Gruppenspiels gegen Costa Rica statt.

Einen Tag vor dem wichtigen WM-Gruppenspiel gegen Spanien hat der DFB gegen die FIFA-Regularien verstoßen, weil kein Spieler auf der Pressekonferenz anwesend war.

Niclas Füllkrug hat Deutschland mit seinem Treffer gegen Spanien erlöst. Der Bremer dürfte damit gegen Costa Rica die "9" schon beim Anpfiff auf dem Platz tragen.