Der brasilianische Nationalspieler Lucas Paqueta (M) feiert mit seinen Teamkollegen Vini Jr. (l) und Neymar nach dem Führungstor seiner Mannschaft gegen Kolumbien.

WM-Qualifikation in Südamerika

Brasilien hat WM-Platz sicher, Hincapie trifft für Ecuador

Stand: 12.11.2021, 07:22 Uhr

Durch einen knappen Sieg gegen Kolumbien hat sich Brasilien vorzeitig für die Fußball-WM 2022 in Katar qualifiziert. Ecuador feiert derweil Leverkusens Abwehrtalent Piero Hincapie.

Brasilien hat als erste Mannschaft in Südamerika die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Katar 2022 geschafft. Die Seleção um Superstar Neymar (Paris Saint-Germain) gewann in São Paulo gegen Kolumbien mit Rückkehrer James Rodríguez mit 1:0 (0:0). Zuvor hatte Chile in Asunción mit 1:0 gegen Paraguay gewonnen und rückte in der Südamerika-Qualifikation auf den vierten Platz vor Kolumbien vor.

Den Treffer für Brasilien erzielte Lucas Paquetá (Olympique Lyon) in der 72. Minute nach Vorarbeit von Marquinhos und Zuspiel von Neymar. Es war der elfte Sieg Brasiliens in zwölf WM-Qualifikationsspielen. Die Seleção trifft in San Juan am 16. November auf Argentinien.

Brasilien klar vor Argentinien

Die Südamerika-Qualifikation für die WM in Katar 2022 führt Brasilien (34 Punkte) vor Argentinien (25), Ecuador und nun Chile an. Der vierte Platz, der noch zur direkten Qualifikation berechtigt, ist zwischen Chile, Kolumbien und Uruguay hart umkämpft. Der Fünftplatzierte nimmt an den interkontinentalen Entscheidungsspielen teil.

Leverkusens Piero Hincapie trifft für Ecuador

Ecuador hatte den Letzten, Venezuela, mit 1:0 besiegt. Umjubelter Torschütze von "La Tri" war das 19 Jahre alte Leverkusener Abwehrtalent Piero Hincapie. Der Innenverteidiger erzielte in seinem elften Einsatz in der 41. Minute per Kopf sein erster Länderspieltor.

Brasilien und Argentinien haben wegen des Corona-Eklat von São Paulo ein Spiel weniger als die anderen Mannschaften. Das Spiel in São Paulo Anfang September war nach wenigen Minuten abgebrochen worden, weil Beamte der brasilianischen Gesundheitsbehörde Anvisa drei für englische Klubs spielende Argentinier wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen vom Platz holen wollten.

Quelle: dpa/sid

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