Europa League - Arsenal und das Geschenk für Wenger

Wenger vor den Fans

Die Hinspiele im Halbfinale der Europa League

Europa League - Arsenal und das Geschenk für Wenger

Über die Europa League kann der FC Arsenal noch zwei Ziele erreichen - eine internationale Trophäe und die Qualifikation für die Champions League. Doch der Gegner hat es in sich.

Für Arsène Wenger und den FC Arsenal könnte es doch noch ein versöhnliches Ende der Saison geben. Für den Klub wäre ein Sieg im Finale der Europa League in Lyon am 16. Mai ein Trost für eine insgesamt enttäuschende Saison. "Man kann die Saison noch positiv gestalten, indem man sich für die Champions League qualifiziert und den Titel holt", sagte Arsenal-Profi Shkodran Mustafi.

Siegen für Wenger

Die Europa League ist die letzte Titelchance der Londoner. 22 Jahre sitzt der scheidende Teammanager Wenger mittlerweile auf der Bank der "Gunners", doch eines blieb ihm bislang verwehrt: ein Pokal im europäischen Wettbewerb.

2000 verlor Arsenal das UEFA-Cup-Finale gegen Galatasaray Istanbul, sechs Jahre später unterlagen die Londoner dem FC Barcelona im Endspiel der Champions League. Die Europa League hat bei manchen Teams nur einen zweitrangigen Stellenwert. Mustafi sieht das anders: "Für mich ist sie interessant, weil wir die Champions League und damit unser Saisonziel erreichen können. Wir werden alles tun, um sie zu gewinnen".

Schwere Vorzeichen für Arsenal

Es ist eines der ersten Spiele in dieser Europa League-Saison, in dem die Londoner nicht als Favoriten gelten. In Atletico Madrid wartet das wohl schwerste Los des Wettbewerbs. Seit dem Amtsantritt von Trainer Diego Simeone vor sieben Jahren standen die Spanier fünfmal in einem europäischen Halbfinale. Zudem muss Wenger auf den verletzten Henrich Mchitarjan und den nicht spielberechtigten Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang verzichten.

Marseille Favorit im zweiten Halbfinale

Im Schatten des großen Duells zwischen Arsenal und Atletico steht das andere Halbfinale, in dem Olympique Marseille gegen RB Salzburg antritt. Die Franzosen gelten zwar auch dank ihrer großen internationalen Erfahrung als Favorit, doch Salzburg sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Munas Dabbur und Valon Berisha feiern.

Munas Dabbur und Valon Berisha feiern.

Im Achtelfinale schalteten die Österreicher Borussia Dortmund aus, bezwangen danach Lazio Rom. Zum ersten Mal seit Rapid Wien 1996 im Europapokal der Pokalsieger hat es ein österreichisches Team unter die Top vier eines Europawettbewerbs geschafft. "Wir sind schon so weit gekommen, natürlich wollen wir jetzt auch noch den Schritt ins Finale machen", sagte Stürmer Munas Dabbur.

sid/dpa/jz | Stand: 26.04.2018, 10:44

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