Europa League - Bayer könnte mit Sieg K.o.-Runde sichern

Julian Brandt mit Trainer Heiko Herrlich

Europa League - Bayer könnte mit Sieg K.o.-Runde sichern

  • Bayer Leverkusen gegen FC Zürich in der Europa League
  • Bayer könnte mit Sieg vorzeitig die K.o-Runde sichern
  • Leverkusen will Defensivprobleme in den Griff bekommen

Tor-Festivals mit ungewissem Ausgang hat Heiko Herrlich in den vergangenen Tagen genug erlebt. "Ich würde auch mal ein 1:0 nehmen", sagte der Trainer von Bayer Leverkusen vor dem Europa-League-Spiel gegen den FC Zürich am Donnerstag (08.11.2018/21.00 Uhr). 23 Tore sind in den jüngsten vier Spielen von Bayer insgesamt gefallen. Doch nur zwei Partien gewannen die Leverkusener, die beiden anderen gingen verloren. Gegen den Schweizer Pokalsieger FC Zürich reicht nun ein Sieg, um schon am drittletzten Spieltag den Einzug in die K.o.-Runde zu sichern - falls die beiden Gruppen-Rivalen Ludogorez Rasgrad und AEK Larnaka sich unentschieden trennen.

Herrlich: "Alle sind angehalten, besser zu verteidigen"

Sportschau | 07.11.2018 | 01:43 Min.

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Emotionales Auf und Ab

Vor allem will Herrlich nach dem emotionalen Auf und Ab der vergangenen Wochen mit Erfolgen gegen Zürich und am Sonntag in Leipzig endlich mal eine ruhige Länderspiel-Pause erleben. "Diese Sehnsucht nach Ruhe ist immer da, unabhängig von der Achterbahnfahrt, die wir hinter uns haben", sagte der 46-Jährige. "Wir haben uns ja fast schon dran gewöhnt, dass es unruhig ist. Natürlich ist es unser Ziel, wieder in ruhigere Fahrwasser zu kommen. Aber das werden nur die Ergebnisse bringen."

Defensive Stabilität im Fokus

Und diese werden nur mit defensiver Stabilität kommen. 2:3, 6:2, 5:0 und 1:4 lauteten die jüngsten vier Ergebnisse aus Leverkusener Sicht. In der Europa League sind in drei Partien schon 16 Tore gefallen, in jedem kassierte Bayer mindestens zwei Gegentreffer. "Wir haben sehr viele Tore geschossen und gegen Bremen und Mönchengladbach gezeigt, zu was unsere Offensive fähig ist", sagte der Trainer. "Aber wir haben definitiv zu viele Gegentore bekommen. Und sie sind teilweise auch viel zu einfach gefallen." Deshalb müsse es "das vorrangige Ziel sein, am Donnerstag, am Sonntag und am besten für die ganze Saison, dass wir weniger Gegentore bekommen".

Nationalspieler Julian Brandt glaubt nach der Niederlage am Samstag gegen Hoffenheim nicht an ein mentales Problem. "Wir konnten die Woche leider nicht veredeln", sagte der 22-Jährige. "Aber die Siege haben uns dennoch viel Selbstvertrauen gegeben. Und ich mache mir keine Sorgen, dass wieder etwas Negatives aufkommt. Der Trend geht auf jeden Fall nach oben."

dpa/red | Stand: 07.11.2018, 17:06

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