AC Mailand wendet Blamage gegen Düdelingen ab

Die Spieler vom AC Mailand bejubeln ihren Sieg

Europa League, 5. Spieltag

AC Mailand wendet Blamage gegen Düdelingen ab

Der AC Mailand hat eine historische Blamage am Ende noch deutlich abgewendet: Die No-Name-Truppe aus dem luxemburgischen Düdelingen lag zwischenzeitlich im San Siro mit 2:1 in Führung. Deutlich souveräner erledigte der FC Arsenal seine Aufgabe.

Fußball-Zwerg F91 Düdelingen aus Luxemburg verpasste beim AC Mailand eine Riesensensation. Das Team des deutschen Trainers Dino Toppmöller verlor am Donnerstag (29.11.2018) bei den Italienern nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung noch mit 2:5 (0:1). Der ehemalige Sandhausener Profi Dominik Stolz (39. Minute) und Dominik Turpel (49.) hatten die Begegnung in San Siro für den Außenseiter gedreht und Hoffnungen auf das Wunder geweckt.

Doch Eigentore von Stelvio (66.) und Tom Schnell (78.) sowie Treffer des ehemaligen Bundesliga-Profis Hakan Calhanoglu (70.) und von Fabio Borini (81.) sorgten für Jubel bei den "Rossoneri", die damit Kurs Richtung Zwischenrunde nehmen.

Arsenal baut Serie aus

Der FC Arsenal war unterdessen auch ohne Spielmacher Mesut Özil weiter nicht zu bezwingen. Der englische Fußball-Spitzenklub gewann mit 3:0 (3:0) in der Ukraine bei Worskla Poltawa und blieb wettbewerbsübergreifend zum 18. Mal in Folge ungeschlagen. Die Tore für die mit einer B-Elf angetretenen "Gunners" erzielten Emile Smith Rowe (11.), Aaron Ramsey (27./Foulelfmeter) und Joseph Willock (41.).

Neben Özil standen auch Torhüter Bernd Leno und Shkodran Mustafi nicht im Kader der Londoner, die bereits vor dem Spiel für die Zwischenreunde qualifiziert waren. Die Begegnung gegen Poltawa wurde wegen Sicherheitsbedenken aufgrund der Verhängung des Kriegsrechts in einigen Regionen der Ukraine im Olympiastadion von Kiew ausgetragen.

Premiere für Celtic Glasgow

In der Leipziger Gruppe B feierte Celtic Glasgow erstmals in der Klubgeschichte einen Auswärtssieg in der Europa League. Die Schotten gewannen nach 16 Spielen ohne Erfolg bei Rosenborg Trondheim 1:0 (1:0). Der FC Zürich, erster Verfolger von Bayer Leverkusen in der Gruppe A, musste sich gegen AEK Larnaca mit 1:2 (0:1) geschlagen geben.

Am späten Abend machte dann auch der FC Chelsea mit einem lockeren 4:0 (2:0) über PAOK Saloniki in der Gruppe L den Einzug in die K.o.-Runde klar. Olivier Giroud legte die beiden ersten Tore vor (27./37.), Callum Hudson-Odoi (60.) und Alvaro Morata (78.) machten den Deckel drauf.

Karius kassiert Weitschuss-Tor

In der Gruppe I lag Besiktas Istanbul in Sarpsbirg nach sechs Minuten schon 0:2 hinten (Tore durch Rashad Muhammed/1. und Tobias Heintze/6.), beim zweiten Tor überwand Heintze den deutschen Keeper Loris Karius aus 35 Metern. Doch im zweiten Durchgang drehten die Türken durch Jeremain Lens (62./90.) und Vagner Love (66.) die Partie noch zu einem 3:2-Erfolg.

In der Gruppe J hielt Standard Lüttich durch ein 1:0 (0:0) über den FC Sevilla die Hoffnung auf die Zwischenrunde am Leben. Das Tor des Abends erzielte Moussa Djenepo (62). In der Frankfurt-Gruppe H kassierte Lazio Rom eine überraschende 0:2 (0:1)-Niederlage bei Apollon Limassol, David Faupala (31.) und Sasa Markovic (82.) ließen den krassen Außenseiter, der aber nicht mehr weiterkommen kann, jubeln.

sid/dpa/red | Stand: 29.11.2018, 23:03

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