Immobile lässt Lazio jubeln

Traf dreimal: Ciro Immobile (2.v.l.)

Zwischenrunde Europa League, Rückspiele

Immobile lässt Lazio jubeln

Dank Ciro Immobile steht Lazio Rom im Europa-League-Achtelfinale. Der FC Arsenal kam trotz einer Blamage weiter, Lucien Favres Nizza schied gegen Moskau aus.

Der ehemalige Dortmunder Immobile schoss Lazio Rom mit einem Dreierpack ins Achtelfinale. Der Vierte der italienischen Liga gewann am Donnerstag (22.02.2018) mit 5:1 (3:0) gegen Steaua Bukarest und drehte damit souverän das 0:1 aus dem Hinspiel. Immobile (7. Minute, 43., 71.), Bastos (35.) und Felipe Anderson (51.) erzielten die Tore für die Italiener.

Arsenal blamiert sich gegen Östersunds

Der FC Arsenal hat sich kräftig blamiert, aber dennoch die nächste Runde erreicht. Ohne den erkrankten Weltmeister Mesut Özil sowie Shkodran Mustafi unterlagen die "Gunners" dem schwedischen Europacup-Neuling Östersunds FK 1:2 (0:2) und zogen nur dank des 3:0-Erfolgs im Hinspiel ins Achtelfinale ein. Hosam Aiesh (22.) und Ken Sema (24.) schockten Arsenal mit einem schnellen Doppelschlag. Arsenal gelang durch den ehemaligen Schalker Sead Kolanisac (47.) nur noch der Anschlusstreffer.

Atletico ohne Probleme weiter

Atletico Madrid mit Trainer Diego Simeone setzte sich wie erwartet gegen den FC Kopenhagen durch. Nach dem 4:1 im Hinspiel gewannen die Spanier auch das Rückspiel mit 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer des Abends erzielte Kevin Gameiro in der siebten Minute.

Aus für Nizza

Aus gegen Moskau: OGC Nizza und Allan Saint-Maximin (m.)

Aus gegen Moskau: OGC Nizza und Allan Saint-Maximin (m.)

OGC Nizza unterlag am Donnerstag im Rückspiel der Zwischenrunde bei Lokomotive Moskau 0:1 (0:1). Weil Nizza vor einer Woche vor eigenem Publikum bereits das Hinspiel mit 2:3 verloren hatte, bedeutet diese knappe Niederlage, für die Moskaus Routinier Igor Denisow mit seinem Flachschuss in der 30. Minute sorgte, das Europa-League-Aus für den Tabellenneunten der Ligue 1.

Polizist stirbt in Bilbao

Athletic Bilbao, Europa-League-Finalist von 2012, reichte nach einem 3:0 bei Spartak Moskau ein 1:2 (0:1) im Rückspiel zum Weiterkommen. Überschattet wurde die Partie vom Tod eines Polizisten, der bei Ausschreitungen von rund 200 russischen Anhängern einen Herzinfarkt erlitt. Weiter im Wettbewerb dabei ist RB Salzburg, das mit seinem deutschen Coach Marco Rose den dritten spanischen Vertreter Real Sociedad mit 2:1 (Hinspiel 2:2) bezwang.

Celtic verspielt Vorsprung

Der schottische Serienmeister Celtic Glasgow schied trotz des 1:0-Erfolgs im Hinspiel aus. Bei Zenit St. Petersburg unterlag das Team von Teammanager Brendon Rodgers 0:3 (0:2). Im Achtelfinale stehen auch Sporting Lissabon (3:3 gegen FK Astana), Olympique Lyon (1:0 beim FC Villareal), Dynamo Kiew (0:0 gegen AEK Athen) und Viktoria Pilsen (2:0 gegen Partizan Belgrad).

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, 22.02.18, ab 22.50 Uhr

dpa/sid/red | Stand: 22.02.2018, 23:14

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