Keine Tore zwischen Leipzig und Lugansk

Timo Werner (11, RB Leipzig) und Oleksandr Tymchyk (18, Luhansk) im Zweikampf

Sarja Lugansk - RB Leipzig 0:0

Keine Tore zwischen Leipzig und Lugansk

RB Leipzig kam im Hinspiel der Europa-League-Play-offs gegen Sarja Lugansk aus der Ukraine am Donnerstag (23.08.2018) nicht über ein torloses Remis hinaus.

Das Team von Trainer Ralf Rangnick hat die Chance vertan, schon im Hinspiel gegen Sarja Lugansk einen großen Schritt in Richtung Gruppenphase zu machen. Zwar war RB Leipzig über weite Strecken das aktivere Team, doch der erhoffte Auswärtstreffer gelang nicht.

Zufrieden war nach der Nullnummer niemand im Lager der Leipziger. "Nach dem Spiel fühlt es sich nicht so gut an. Wir hatten die besseren Chancen, hätten gewinnen müssen", sagte Leipzigs Kapitän Willi Orban. Und Mittelfeldspieler Emil Forsberg sagte: "Der Ball wollte einfach nicht reingehen. Wir sind natürlich enttäuscht."

Forsberg nach Nullnummer gegen Lugansk: "Wir sind enttäuscht"

Sportschau | 23.08.2018 | 01:19 Min.

Rot gegen Lednev

Vor der Pause enttäuschte Leipzig, obwohl das Team um den wiedergenesenen Timo Werner lange in Überzahl spielte. Bogdan Lednev hatte in der 16. Minute gegen den am Boden liegenden Leipziger Marcelo Saracchi nachgetreten, Schiedsrichter Benoît Bastien zückte folgerichtig die Rote Karte. Ausgerechnet Lednev, der in der ersten Minute beinahe für die Führung der Ukrainer gesorgt hätte. RB-Keeper Yvon Mvogo verhinderte mit toller Parade einen frühen Rückstand.

Doch RB Leipzig wusste diese personelle Überzahl nur in Ausnahmesituationen für sich zu nutzen. In Ansätzen gefährlich wurde das Team immer dann, wenn es schnell nach vorne spielte. Werner (13./17./23.) hatte mehrmals die Chance zur Führung: Erst zog der Stürmer aus 18 Metern ab und hatte in dem brasilianischen Keeper Luiz Felipe seinen Meister, dann rettete Luhansk nach einem Solo von Werner knapp vor der Linie, ehe ein weitere Schuss von ihm abgefälscht wurde.

Werner scheitert knapp

Nach der Pause verschärfte Leipzig das Tempo und erzeugte nun auch mehr Gefahr vor dem Tor der Ukrainer. Eine Flanke von Nordi Mukiele landete links im Strafraum bei Werner, der aus der Drehung direkt abzog, aber an Sarja-Schlussmann Luiz Felipe scheiterte (50.). Wenige Minuten später stand erneut Werner im Mittelpunkt, doch er scheiterte mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz (59.).

Allerdings hatte RB auch Glück, dass Sarja Lugansk einige gute Chancen ausließ. Etwa in Person von Vladislav Kochergin, der auf Vorlage von Oleksandr Karavaev Karavaev nur knapp verzog (58.).

RB macht Druck, trifft aber nicht

In der Schlussviertelstunde drängte Leipzig mit aller Macht auf den so wichtigen Auswärtstreffer. Der fiel nicht mehr, weil auch Yussuf Poulsen (77.) und in der Nachspielzeit auch noch Emil Forsberg (90.+1) scheiterten.

Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag (30.08.2018) in Leipzig statt. Auf den Sieger warten in der Gruppenphase der Europa League möglicherweise Duelle mit so klangvollen Namen wie AC Mailand oder FC Arsenal.

Statistik

Fußball · Europa League Qualifikation 2018/2019

Donnerstag, 23.08.2018 | 20.30 Uhr

Wappen Sarja Lugansk

Sarja Lugansk

Felipe – Tymtschyk, Wernydub, Swatok, Mychajlytschenko – Kharatin, Silas – Karawajew (83. Gordienko), Lednew, Chomtschenowsky (59. Kabaew) – Ratão (57. Kochergin)

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Wappen RB Leipzig

RB Leipzig

Mvogo – Mukiele (62. Forsberg), Konaté, Orban, Saracchi – Laimer (80. Klostermann), Ilsanker, Demme – Bruma, Matheus Cunha (72. Poulsen), Werner

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Fakten und Zahlen zum Spiel

Strafen:

  • gelbe Karte Ratão (1 )
  • rote Karte Lednew (17./Tätlichkeit)
  • gelbe Karte Matheus Cunha (1 )
  • gelbe Karte Saracchi (3 )

Zuschauer:

  • 5.127

Schiedsrichter:

  • Benoit Bastien (Frankreich)

Stand: Donnerstag, 23.08.2018, 22:24 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 23.08.2018, 22:19

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