Europa League - Eindhoven und Arsenal sind weiter

Eindhovens Mario Götze am Ball

Europa League, 5. Spieltag

Europa League - Eindhoven und Arsenal sind weiter

Bei der Rückkehr der Fans im Fußball-Mutterland England ist der FC Arsenal in der Europa League souverän zum Gruppensieg gestürmt.

Die "Gunners" gewannen am Donnerstagabend (03.12.2020) im ersten Spiel eines englischen Teams vor Zuschauern seit Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen März gegen Rapid Wien 4:1 (3:0) und sicherten sich damit eine Runde vor Abschluss der Gruppenphase vorzeitig die Eine-Million-Euro-Prämie für den ersten Platz in der Gruppe B.

Arsenal, das gegen Wien mit Ex-Weltmeister Shkodran Mustafi begann, konnte durch regionale Lockerungen des seit über acht Monaten gültigen Zuschauerverbots vom Vortag gegen Wien das Maximalkontingent von 2.000 Besuchern in seiner Arena begrüßen.

Götze, Max und Baumgartl jubeln

Zumindest schon über einen Platz in der Zwischenrunde freuen können sich fünf deutsche Profis mit ihren Klubs. Ex-Weltmeister Mario Götze, Nationalspieler Philipp Max und Timo Baumgartl feierten mit der PSV Eindhoven unter der Regie des deutschen Coaches Roger Schmidt ein 1:0 (1:0) bei Spitzenreiter FC Granada und haben damit wenigstens den zweiten Rang sicher.

Auch Nationalspieler Luca Waldschmidt und der zudem einmal erfolgreiche Ex-Dortmunder Julian Weigl jubelten bei Benfica Lissabon nach ihren Einwechslungen beim 4:0 (1:0) gegen Lech Posen über den Einzug in die K.o.-Phase.

Bale, Son und Dele Alli treffen für die "Spurs"

International überwintern auch Slavia Prag aus Bayer Leverkusens Gruppe C nach einem 3:0 (2:0) gegen gegen Hapoel Be'er Sheva, Arsenals Premier-League-Rivale Tottenham Hotspur (3:3 bei LASK Linz) in der Gruppe J, Italiens Tabellenführer AC Mailand (4:2 gegen Celtic Glasgow) in der Gruppe H und Benficas Vorrundengegner Glasgow Rangers (3:2 gegen Standard Lüttich).

Wie Arsenal als Gruppensieger zieht auch AS Rom aus der Gruppe A (3:1 gegen Young Boys Bern) in die K.o.-Phase ein. Ex-Europapokalsieger Roter Stern Belgrad reichte in der Gruppe L die Nullnummer gegen Bundesligist und Gruppensieger TSG Hoffenheim zum Weiterkommen.

red/sid/dpa | Stand: 03.12.2020, 23:25

Darstellung: