Andriy Yarmolenko von west Ham United feiert seinen Treffer gegen den FC Sevilla

Fußball | Europa League

Europa League: Ukrainer Jarmolenko beendet Sevillas Traum vom Heim-Finale

Stand: 18.03.2022, 00:03 Uhr

Rekordsieger FC Sevilla musste am späten Donnerstagabend (17.03.2022) den Traum vom "final en casa", vom Endspiel im eigenen Stadion, vorzeitig begraben.

Bei West Ham United unterlagen die Andalusier 0:2 nach Verlängerung - der 1:0-Sieg aus dem Hinspiel war damit Makulatur.

Emotionale Worte von Jarmolenko

Tomáš Souček hatte in der 39. Minute die Führung für die Hammers erzielt. Bis zur Verlängerung waren die Engländer das bessere Team, verpassten aber mehrfach die Vorentscheidung. Am Ende entschied Andrij Jarmolenko in der 112. Minute die Partie, als er nach einem Patzer von Sevilla-Keeper Bono per Abstauber das 2:0 erzielte.

Jarmolenko hatte am Wochenende auch schon in der Premier League getroffen. Nach dem 2:1 gegen Aston Villa sagte er: "Es war so emotional für mich wegen der Situation in meinem Land. Es ist so schwer, im Moment an Fußball zu denken. Die russische Armee tötet täglich Menschen in der Ukraine."

Aubameyang rettet Barcelona

Barcelonas Pierre-Emerick Aubameyang freut sich mit Teamkollege Pedri über seinen Treffer zum 2:1

Barcelonas Pierre-Emerick Aubameyang freut sich mit Teamkollege Pedri über seinen Treffer zum 2:1

Zuvor war bereits Mitfavorit FC Barcelona dank Pierre-Emerick Aubameyang ins Viertelfinale eingezogen. Nach dem enttäuschenden Hinspiel (0:0) setzten sich die Katalanen im Achtelfinal-Rückspiel am Donnerstag beim türkischen Topklub Galatasaray Istanbul durch den Siegtreffer des früheren Dortmunders mit 2:1 (1:1) durch und wahrten nach dem Abstieg aus der Champions League ihre Titelchance.

Marcao mit dem Führungstor für Gala

Top-Talent Pedri (37.) und Aubameyang (49.) drehten die Partie für Barcelona. Marcao hatte Istanbul zuvor in Führung gebracht (28.).

Rangers profitieren vom Hinspiel

Die Glasgow Rangers buchten ebenfalls ihr Ticket für die Runde der besten Acht. Der Dortmund-Bezwinger verlor zwar das Rückspiel bei Roter Stern Belgrad 1:2 (0:1), die Schotten hatten aber das Hinspiel mit 3:0 für sich entschieden.

Aus für Monaco mit Nübel und Volland

Der AS Monaco um Torhüter Alexander Nübel und Stürmer Kevin Volland hingegen schied nach einem 1:1 (0:1) gegen Sporting Braga im Achtelfinale aus (Hinspiel 0:2). Die Viertelfinals werden am 7. und 14. April ausgetragen.

Pepe-Tor reicht Porto nicht

Olympique Lyon musste bis zum Ende der vierminütigen Nachspielzeit zittern, erst dann war der Einzug ins Viertelfinale gesichert. Das 1:1 (1:1) im Rückspiel gegen den FC Porto reichte so gerade, das Hinspiel hatte der französische Club mit 1:0 gewonnen.

Moussa Dembelé hatte Lyon in der 13. Minute in Führung gebracht, Routinier Pepe glich eine Viertelstunde später aus. Am Ende berannten die Gäste das Lyoner Tor, doch Pepe (77.) und Vitinha (90.) vergaben auch die größten Möglichkeiten.

Quelle: red/dpa/sid

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