Bremen macht mit Heidenheim kurzen Prozess

DFB-Pokal: Bremen gegen Heidenheim - die Zusammenfassung Sportschau 30.10.2019 05:38 Min. Verfügbar bis 30.06.2020 Das Erste

Werder Bremen - 1. FC Heidenheim 4:1

Bremen macht mit Heidenheim kurzen Prozess

Werder Bremen hat gegen Zweitligist 1. FC Heidenheim souverän das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht.

Klare Sache für Werder Bremen: Das Team von Trainer Florian Kohfeldt hat am Mittwochabend (30.10.2019) mit Zweitligist 1. FC Heidenheim kurzen Prozess gemacht und das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Werder gewann auch in der Höhe verdient mit 4:1 (4:1) und verschaffte Kohfeldt damit ein perfektes Dienstjubiläum. Auf den Tag genau zwei Jahre zuvor war er zum Cheftrainer der Grün-Weißen befördert worden.

Bremens Philipp Bargfrede resümierte die Partie nach dem Schlusspfiff am Sportschau-Mikrofon treffenderweise so: "Wir haben das ganze Spiel bestimmt und genügend Torchancen erarbeitet, die wir auch genutzt haben. Da war das Spiel gegessen."

Bargfrede: "Waren von Anfang an voll da"

Sportschau 30.10.2019 01:09 Min. Verfügbar bis 30.10.2020 ARD

Furioser Bremer Start

Zu Beginn der Partie überrollte Bremen die Heidenheimer förmlich. Nach einer guten Viertelstunde war das Spiel praktisch entschieden. Milot Rashica (6. Minute), Leonardo Bittencourt (11.), Davy Klaassen (18.) und Marco Friedl (41.) erzielten die Treffer für die Bremer. Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer sorgte mit einem verwandelten Handelfmeter (45.+1) für den Ehrentreffer der völlig überforderten Gäste. Zu keiner Zeit des Spiels konnten sie an die Leistungen anknüpfen, die sie in der vergangenen Saison wie auch 2016 ins Viertelfinale getragen hatten.

Späte Revanche

Milot Rashica (l) erzielt das 1:0 gegen Heidenheim im Pokal

Für Bremen kam der Sieg nach zuletzt vier Remis in der Liga einer kleinen Erlösung gleich. Zudem gelang den Gastgebern, die in der vergangenen Saison erst im Pokal-Halbfinale an Bayern München gescheitert waren, eine späte Revanche: Beim bislang einzigen Vergleich mit dem FCH in der ersten Pokalrunde 2011/12 siegte Heidenheim als Drittligist 2:1.

"Wir werden mit der besten Mannschaft an den Start gehen und wollen das Spiel unbedingt gewinnen", hatte Werder-Coach Kohfeldt vor der Partie angekündigt. Denn bei derzeit schon fünf Punkten Rückstand auf einen internationalen Platz in der Bundesligatabelle bietet der Pokalwettbewerb den Bremern eine gute Alternative, das Saisonziel Europapokal zu erreichen.

Lang noch mit Lattentreffer

Und so spielten die Bremer im Weserstadion wie entfesselt auf und drängten vom Anpfiff weg auf eine frühe Entscheidung. Die Heidenheimer fanden sich in der Statistenrolle wieder, aus der sie nie wirklich herauskamen. Auch wenn es Werder im zweiten Durchgang etwas ruhiger angehen ließ, war das Kohfeldt-Team stets Herr der Situation. Keine drei Minuten waren nach dem Wiederanpfiff gespielt, da zwang Joshua Sargent Gäste-Keeper Vitus Eicher mit einem Kopfball zu einer Glanztat. Wenige Sekunden später traf Verteidiger Michael Lang ebenfalls per Kopf die Latte.

Bremen überließ den Heidenheimern in der Folge etwas mehr Spielanteile, kontrollierte die Partie aber jederzeit über Ballbesitz und durch präzise Kombinationen. Der FCH verdiente sich aber dadurch Respekt, dass er sich zu keiner Zeit hängen ließ und somit eine deutlich höhere Niederlage verhinderte.

Werder spielt nun in der Bundesliga am Samstag (02.11.2019) um 15.30 Uhr daheim gegen den SC Freiburg. Heidenheim muss in der 2. Liga am selben Tag um 13.30 Uhr bei Erzgebirge Aue ran.

Statistik

Fußball · DFB-Pokal 2019/2020

Mittwoch, 30.10.2019 | 18.30 Uhr

Wappen Werder Bremen

Werder Bremen

Pavlenka – Lang, Veljkovic, Langkamp, Friedl – Bargfrede (68. Osako) – M. Eggestein, Klaassen – Bittencourt (46. J. Eggestein) – Sargent, Rashica (74. Goller)

4
Wappen 1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

Eicher – Busch, Mainka, Hüsing, Theuerkauf – Griesbeck (46. Föhrenbach), Dorsch (68. Biankadi), Kerschbaumer, Schnatterer – Leipertz, Otto (46. Schimmer)

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 1:0 Rashica (6.)
  • 2:0 Bittencourt (11.)
  • 3:0 Klaassen (18.)
  • 4:0 Friedl (40.)
  • 4:1 Schnatterer (45.+1/Handelfmeter)

Strafen:

  • gelbe Karte Friedl (2 )
  • gelbe Karte Bargfrede (1 )
  • gelbe Karte Osako (1 )

Zuschauer:

  • 38.663

Schiedsrichter:

  • Daniel Schlager (Rastatt)

Stand der Statistik: Mittwoch, 30.10.2019, 20:21 Uhr

sid/dpa/red | Stand: 30.10.2019, 20:48

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