Doppelter Lasogga lässt HSV jubeln

SV Wehen Wiesbaden - Hamburger SV 0:3

Doppelter Lasogga lässt HSV jubeln

Der Hamburger SV hat sich am Dienstag (30.10.2018) auch dank eines Doppelpacks von Torjäger Pierre-Michel Lasogga in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 3:0 (1:0) beim couragierten Drittligisten SV Wehen Wiesbaden durchgesetzt.

Hamburgs Lasogga bejubelt seinen Treffer zum 1:0

Hamburgs Lasogga bejubelt seinen Treffer zum 1:0.

Wehen Wiesbaden, das in der ersten Runde noch den anderen Hamburger Zweitligisten FC St. Pauli aus dem Wettbewerb geworfen hatte, zeigte sich eigentlich nur in drei Situationen unaufmerksam, Lasogga nutzte zwei davon zu den Treffern für seine Hamburger (20. Minute, 51.), Douglas Santos die dritte (90.+6) für einen Abstauber zum Endstand.

HSV vor der Pause in Not

Wehen Wiesbaden hielt in den ersten Minuten durchaus passabel mit, der Drittligist bemühte sich, den HSV vom eigenen Tor fernzuhalten. Nach einem Ballverlust der Gastgeber schaltete das Team von Trainer Hannes Wolf dann jedoch nach 20 Minuten schnell um: Lewis Holtby leitete die Kugel auf Lasogga weiter, der von der rechten Seite in die kurze Ecke traf - Torhüter Markus Kolke sah dabei alles andere als glücklich aus.

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Der HSV fühlte sich nun sicher und nahm etwas den Fuß vom Gas. Das aber brachte Wehen Wiesbaden zurück in die Partie. Nach 39 Minuten hätten die Gäste sich nicht über den Ausgleich beschweren dürfen: Nach Marcel Titsch-Riveros Drehschuss verpasste Manuel Schäffler das Tor nur um Zentimeter, kurz darauf musste Torhüter Julian Pollersbeck gegen Titsch-Rivero all sein Können aufbieten. Die Hamburger konnten froh sein, dass sie ihre Führung in die Pause retten konnten.

Zweimal Aluminium-Glück und Pyro-Ärger

Den zweiten Durchgang gingen die Gäste dann erst einmal konzentrierter an, nach einer Flanke von rechts legte Jann-Fiete Arp das Spielgerät überlegt per Kopf noch einmal quer und in der Mitte schlug Lasogga zum zweiten Mal eiskalt zu. Im Anschluss musste die Partie erst einmal unterbrochen werden, weil im HSV-Block zum wiederholten Male Feuerwerkskörper abgebrannt wurden. Nach einigen Minuten und Beschwichtigungsversuchen der Spieler wurde die Partie dann doch noch einmal angepfiffen, ein Abbruch lag zumindest kurzzeitig in der Luft.

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Der Drittligist steckte in der inzwischen wieder klareren Stadionluft allerdings nicht auf, nach 63 Minuten hatten die Hanseaten wieder Glück, als der Ball nach Verlängerung von Daniel Kofi-Kyereh gegen die Querlatte des vom geschlagenen Pollersbeck gehüteten Tores klatschte. In der Schlussphase ging beiden Teams dann ein wenig die Kraft aus. Symptomatisch: Maximilian Dittgen hatte noch eine Gelegenheit für den Außenseiter, doch auch er traf nur das Aluminium (90.+3), während Douglas Santos kurz darauf die Hamburger Effektivität mit seinem Tor zum 0:3 unterstrich.

Statistik

Fußball · DFB-Pokal 2018/2019

Dienstag, 30.10.2018 | 20.45 Uhr

Wappen SV Wehen Wiesbaden

SV Wehen Wiesbaden

Kolke – Kuhn, Mockenhaupt, Dams, Mintzel (72. Dittgen) – Mrowca (72. Nik. Schmidt), Titsch-Rivero – Andrist (78. Schönfeld), Schwadorf – Schäffler, Kyereh

0
Wappen Hamburger SV

Hamburger SV

Pollersbeck – G. Sakai, Bates, van Drongelen, Douglas Santos – Mangala – Narey (90.+5 Tat. Ito), Hunt, L. Holtby (81. Janjicic) – Lasogga, Arp (62. Jatta)

3

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Lasogga (21.)
  • 0:2 Lasogga (51.)
  • 0:3 Douglas Santos (90.+7)

Strafen:

  • gelbe Karte Mangala (1 )
  • gelbe Karte Lasogga (1 )
  • gelbe Karte Andrist (2 )

Zuschauer:

  • 11.170

Schiedsrichter:

  • Matthias Jöllenbeck (Freiberg am Neckar)

Stand: Dienstag, 30.10.2018, 22:46 Uhr

rt | Stand: 30.10.2018, 22:44

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