Augsburg dreht Partie gegen Mainz

Der Mainzer Philipp Mwene (l.) gegen Augsburgs Caiuby

FC Augsburg - FSV Mainz 3:2 n.V.

Augsburg dreht Partie gegen Mainz

Von Michael Buchartz

Der FC Augsburg hat nach einem Kraftakt gegen Mainz am Dienstag (30.10.2018) das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Beim 3:2 n.V. fielen die Treffer für den Gastgeber nach einem Eigentor von Stefan Bell (40.) sowie durch Michael Gregoritsch (86.) und Caiuby (105.). Die Mainzer hatten durch Philipp Mwene (19.) und Robin Quaison (45.) zweimal in Front gelegen.

"Wir sind wie eine Familie", hob Augsburgs Matchwinner Caiuby die Moral des Teams hervor.

Viele Chancen für beide Teams

Mainz schlug mit der ersten guten Chance gleich zu: Alexandru Maxim prüfte FCA-Keeper Andreas Luthe, der unglücklich an den Rücken des eigenen Mitspielers faustete. Mwene sagte "danke" und staubte ab. Im Anschluss waren die Gastgeber wieder an der Reihe: Martin Hinteregger (23.) und Caiuby (25.) verpassten knapp den Ausgleich.

Die Partie wogte nun hin und her: Quaison hatte per Distanzschuss das 2:0 auf dem Fuß (27.), bevor Augsburg nach Hereingabe von Philipp Max per Hacken-Eigentor von Bell zum Ausgleich kam. Nur 120 Sekunden später vergab Caiuby die Gelegenheit zum Augsburger Doppelschlag (43.). Wiederum im Gegenzug lenkte Luthe einen Schuss von Mwene ans Aluminium. Doch Halbzeit war immer noch nicht. Einen Mainzer Angriff später durfte Quaison ungestört aus der Distanz schießen - und verwandelte links unten zur erneuten Gäste-Führung.

Gregoritsch sorgt für die Verlängerung

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Torabschlüsse und das Tempo deutlich ab. Die erste große Gelegenheit ergab sich für die Gäste: Alexander Hack scheiterte nach einer Ecke am starken Luthe im Augsburger Kasten (63.). Das war es dann für lange Zeit. Mainz verteidigte geschickt - bis die Gastgeber doch noch durchkamen. Max legte in den Rückraum und Gregoritsch schoss Augsburg in die Verlängerung.

Zentner: "Haben zu wenig nach vorne gemacht"

Sportschau | 30.10.2018 | 00:58 Min.

Die begann mit einem Paukenschlag: Marco Richter setzte einen Schuss an den Querbalken des Mainzer Tores (94.). Augsburg wirkte nun wacher als die Gäste. Richter (100./102.) schoss zwei Distanzversuche noch über das Tor. Aber dann durfte der FCA jubeln. Alfred Finnbogason fand mit seiner Flanke den Kopf von Caiuby, der einnickte. Die Gäste warfen danach alles nach vorne und kamen durch die eingewechselten Jean-Philippe Mateta und Jean-Paul Boetius zu zwei guten Chancen (106./111.). Für ein Comeback reichte es nicht mehr.

Heimspiele in der Liga

Der FC Augsburg tritt am Samstag (03.11.2018) zuhause gegen Aufsteiger Nürnberg an. Einen Tag länger Pause haben die Mainzer, die gegen Werder Bremen - ebenfalls zuhause - den Spieltag beschließen.

Statistik

Fußball · DFB-Pokal 2018/2019

Dienstag, 30.10.2018 | 20.45 Uhr

Wappen FC Augsburg

FC Augsburg

Luthe – Gouweleeuw, R. Khedira, Hinteregger – Framberger, Moravek (77. Fe. Götze), Max – Hahn (74. Finnbogason), Koo (65. M. Richter), Caiuby (120. Danso) – Gregoritsch

3
Wappen 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

Zentner – Brosinski, Bell, Hack, Bussmann – Gbamin (106. Mateta) – Mwene, Maxim (87. Boetius) – Quaison (79. Kunde Malong) – Ujah, Onisiwo (90.+4 Öztunali)

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Mwene (20.)
  • 1:1 Bell (40./Eigentor)
  • 1:2 Quaison (45.)
  • 2:2 Gregoritsch (86.)
  • 3:2 Caiuby (105.)

Strafen:

  • gelbe Karte Fe. Götze (1 )

Zuschauer:

  • 15.561

Schiedsrichter:

  • Manuel Gräfe (Berlin)

Stand: Dienstag, 30.10.2018, 23:24 Uhr

Stand: 30.10.2018, 23:27

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