Frankfurt scheitert erneut in Aue

Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt 1:0

Frankfurt scheitert erneut in Aue

Geschichte wiederholt sich. Zum zweiten Mal ist Aue Endstation im Pokal für Eintracht Frankfurt. Der Bundesligist hatte nicht viel zu bieten.

Eintracht Frankfurt hat sich erneut gegen Erzgebirge Aue blamiert und ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Drittligisten gescheitert. Die Hessen unterlagen beim Außenseiter in Sachsen mit 0:1 (0:0).

Bereits 2012 hatte Aue die Frankfurter, damals in der ersten Runde, sensationell aus dem Wettbewerb geworfen. Max Wegner sorgte mit seinem Schuss von rechts ins lange Eck (74.) für die Entscheidung und Eintrachts Ausscheiden. Aue schaffte damit erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug ins Achtelfinale und kassiert dafür 527.000 Euro.

Frankfurts Stefan Aigner war nach der Partie richtig bedient: "Aue war nicht so gut, wir waren so schlecht. Es war einfach ein Scheiß-Spiel von uns", bemerkte der offensive Mittelfeldmann. Aues Routinier Christian Tiffert betonte: "Wir sind zwar eine junge Mannschaft, die noch viel lernen muss, aber heute haben wir uns sehr clever angestellt und sind verdient weitergekommen."

Lange keine Frankfurter Chance

Im Erzgebirgsstadion begann Frankfurt enttäuschend schwach und konnte sich in der gesamten ersten Halbzeit keine echte Torchance erarbeiten. Die Gastgeber, die zuvor in vier Pflichtspielen kein Tor erzielt hatten, begannen mutig. Der Drittliga-Neunte attackierte früh und kam immer wieder gefährlich vor das Frankfurter Tor. Zunächst scheiterten die chronisch abschlussschwachen Veilchen (acht Liga-Tore in 14 Spielen) aber immer wieder.

Simon Skarlatidis (10.) und Simon Handle (13./43.) konnten auch beste Chancen nicht nutzen. Insgesamt fehlte Aue vor dem Tor die Klasse, aus dem Chancenplus auch die zur Pause verdiente Führung zu machen.

Möglichkeit Frankfurt - Tor Aue

Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich Frankfurt mehr Ballbesitz, blieb aber auch nach mehr als einer Stunde weiterhin glücklos. Kurz vor dem Auer Führungstor ließ Alexander Meier die beste Chance der Hessen zur Führung aus (72.). Allein vor dem Erzgebirge-Tor scheiterte er an Schlussmann Martin Männel.

Nach der Führung verteidigte Aue weiter leidenschaftlich, hatte sogar zwei gute Konterchanchen, die Handle vergab. Frankfurt fand bis zum Schluss kein Mittel, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Mit dem Rückschlag im Gepäck geht es für Frankfurt bereits am Freitag (30.10.15) in der Bundesliga gegen Liga-Dominator Bayern München weiter.

Statistik

Fußball · DFB-Pokal 2015/2016

Dienstag, 27.10.2015 | 19.00 Uhr

Wappen Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

Männel – Rizzuto, Susac, S. Breitkreuz, Hertner – Skarlatidis (80. Samson), Riese, Tiffert (85. Riedel), Handle – Kvesic (82. Kluft) – Wegner

1
Wappen Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Hradecky – Hasebe, Carlos Zambrano, Russ, Djakpa (46. Oczipka) – Aigner, Medojevic, Reinartz (46. Waldschmidt), Stendera – Meier – Seferovic

0

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 1:0 Wegner (74.)

Strafen:

  • gelbe Karte Riese (1 )

Zuschauer:

  • 10.750

Schiedsrichter:

  • Robert Hartmann (Wangen im Allgäu)

Stand: Dienstag, 27.10.2015, 22:26 Uhr

sid | Stand: 27.10.2015, 21:04

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