Elfmeterschießen - Hoffenheim glücklich weiter

DFB-Pokal: Würzburg gegen Hoffenheim - die Höhepunkte Sportschau 10.08.2019 02:38 Min. Verfügbar bis 30.06.2020 Das Erste

Würzburger Kickers - TSG 1899 Hoffenheim 7:8 n. E.

Elfmeterschießen - Hoffenheim glücklich weiter

Die TSG Hoffenheim hat ihre Pflichtaufgabe in der ersten Runde des DFB-Pokals mit Glück gelöst und ein frühes Aus wie in den vergangenen Jahren nur mit Mühe verhindert.

Die Mannschaft des neuen Trainers Alfred Schreuder kam beim Drittligisten Würzburger Kickers erst im Elfmeterschießen zu einem 5:4-Erfolg. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 1:0) gestanden. Für die TSG war in den vergangenen vier Jahren spätestens in der zweiten Pokalrunde Endstation gewesen.

Eine Woche vor dem Bundesligastart bei Eintracht Frankfurt brachte Pavel Kaderabek die TSG in der 29. Minute gegen den lange biederen Drittliga-17. in Führung. Neuzugang Ihlas Bebou erhöhte zum 2:0 (54.). Hoffenheimer Nachlässigkeiten brachten Würzburg aber ins bis dahin einseitige Spiel zurück. Fabio Kaufmann (68.) und Albion Vrenezi (75.) per Foulelfmeter glichen aus. Dem eingewechselten Adam Szalai (99.) gelang in der Verlängerung vor 10.000 Zuschauern das 3:2 für den Erstligisten, Luca Pfeiffer (114.) traf aber erneut zum Ausgleich.

Im Elfmeterschießen avancierte Oliver Baumann zum Matchwinner. Der TSG-Torhüter parierte gegen Kaufmann und Hendrik Hansen. Für die Kickers blieben 175.500 Euro als Trostpflaster.

Hoffenheim zunächst hochüberlegen

Hoffenheim war gegen die zunächst harmlosen Unterfranken deutlich überlegen und hatte durch Stefan Posch und Bebou gute Chancen - ehe Kaderabek per Kopf aus kurzer Distanz traf. Verstappen hatte zuvor noch gegen Hübner glänzend reagiert, kurz vor der Pause parierte er zudem noch einen Schuss von Zuber.

Nach dem Wechsel änderte sich wenig. Die TSG hatte das Spiel fest im Griff. Den Kickers fehlten zunächst die Mittel, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Nach Pass von Rudy machte Bebou, der von Hannover kam, mit einem strammen Schuss scheinbar alles klar. Danach wachte Würzburg jedoch auf, eingeladen durch die TSG, die nun allzu lässig versuchte, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dominik Widemann (79.) hatte sogar die Riesenchance zum 3:2 für die Kickers.

Würzburg kämpft sich ins Elfmeterschießen

In der Verlängerung legte Bebou Sturm-Kollege Szalai den dritten Treffer auf. Würzburg steckte aber nicht auf und vergab durch Widemann (108.) und Pfeiffer (109.) zunächst große Chancen zum erneuten Ausgleich. Pfeiffer machte es dann sechs Minuten vor dem Ende per Kopf nach einer Ecke besser. Es kam zum Krimi vom Punkt, mit dem besseren Ende für den Favoriten.

Statistik

Fußball · DFB-Pokal 2019/2020

Samstag, 10.08.2019 | 18.30 Uhr

Wappen Würzburger Kickers

Würzburger Kickers

Verstappen – Hemmerich, Hansen, Schuppan, Kwadwo – Hägele, Sontheimer, Gnaase (65. Widemann), F. Kaufmann – Baumann (58. Vrenezi), Pfeiffer

7
Wappen 1899 Hoffenheim

1899 Hoffenheim

Baumann – Posch, Vogt, B. Hübner – Kaderabek, Rudy, Grillitsch (91. L. Rupp), Zuber (72. Brenet) – Geiger (78. Skov) – Bebou, Grifo (46. Szalai)

8

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Kaderabek (29.)
  • 0:2 Bebou (54.)
  • 1:2 F. Kaufmann (68.)
  • 2:2 Vrenezi (75./Foulelfmeter)
  • 2:3 Szalai (99.)
  • 3:3 Pfeiffer (114.)

Strafen:

  • gelbe Karte Schuppan (1 )
  • gelbe Karte Grillitsch (1 )
  • gelbe Karte Hansen (1 )
  • gelbe Karte F. Kaufmann (1 )

Zuschauer:

  • 13.090

Schiedsrichter:

  • Guido Winkmann (Kerken)

Vorkommnisse:

  • Trainer Schiele (Würzburg) sieht wegen unsportlichen Verhaltens die Gelbe Karte (100.). Elfmeterschießen: 3:4 Szalai, 4:4 Hägele, 4:5 Bebou, 5:5 Schuppan, 5:6 Skov, 5:6 F. Kaufmann (gehalten), 5:7 Rudy, 6:7 Vrenezi, 6:7 L. Rupp (gehalten), 7:7 Widemann, 7:8 Posch, 7:8 Hansen (gehalten).

Stand der Statistik: Samstag, 10.08.2019, 21:15 Uhr

sid/dpa | Stand: 10.08.2019, 10:23

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