Sturmflaute und schlechte Pokal-Erinnerungen - Aue muss nach Ingolstadt

Spielerkreis FC Erzgebirge Aue

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Sturmflaute und schlechte Pokal-Erinnerungen - Aue muss nach Ingolstadt

Platzt bei Erzgebirge Aue der Knoten in Sachen Toreschießen? In den Punktspielen herrschte bisher Flaute. Der Pokal ist ein anderes Pflaster, am Montag gilt es für die "Veilchen" in Ingolstadt. An die Schanzer haben die Sachsen allerdings keine guten Erinnerungen.

Mit dem DFB-Pokal hat der FC Erzgebirge Aue nicht unbedingt Freundschaft geschlossen. In den letzten Jahren war regelmäßig in der ersten Runde Schluss, nur 2019 überstanden die "Veilchen" durch ein 4:1 bei Wacker Nordhausen die erste Runde. In der vergangenen Saison schieden die Sachsen zum Auftakt gar bei Viertligist SSV Ulm nach einem 0:2 aus.

Schon einmal Pokal-Aus gegen die Schanzer

Und jetzt geht es in der ersten Runde am Montag (9. August, 18:30 Uhr im Liveticker und in voller Länge auf sport-im-osten-de und in der "SpiO"-App hören) zum FC Ingolstadt,  der sich wieder in die 2. Bundesliga hochgearbeitet hat. An die Schanzer haben die Auer im Pokal schlechte Erinnerungen. Einmal stand man sich bisher in diesem Wettbewerb gegenüber (1. Runde) und ging als Verlierer vom Platz. Das war im August 2016, als der FCE zuhause nach einem 0:0 nach 120 Minuten im Elfmeterschießen mit 7:8 verlor.

Nazarov: "Wir müssen alles raushauen"

Dimitrij Nazarov 10, Aue, am Ball.

Aufsteiger Ingolstadt unter neuem Trainer Roberto Pätzold, er löste Tomas Oral ab, gilt als sehr heimstark, zudem sind die Schanzer nach zwei Niederlagen zum Saisonstart in Liga zwei angeschlagen und damit besonders gefährlich. Aues Mittelfeldspieler Dimitrij Nazarov kennt da nur eine Lösung: "Wir müssen auf Ergebnis spielen und alles raushauen. Wir haben Einiges gut zu machen."

Flaute im Sturm könnte Gueye beenden

Zwei torlose Unentschieden beim 1. FC Nürnberg und gegen den FC St. Pauli haben die Auer im Reisegepäck nach Ingolstadt. Um weiterzukommen, müssen die Auer endlich mal treffen. Der bisherigen Sturmflaute, die auch durch die Abgänge von Pascal Testroet (Sandhausen) und Florian Krüger (Bielefeld) geschuldet ist, hat man jüngst mit der Verpflichtung von Babacar Gueye versucht entgegen zu steuern. Der vom Karlsruher SC geholte Senegalese könnte durchaus in der Startformation von Trainer Aliaksei Shpileuski auftauchen.

jmd/dpa

MDR | Stand: 09.08.2021, 09:56

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