Startschuss ins Achtelfinale der Königsklasse - mit Videobeweis

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Startschuss ins Achtelfinale der Königsklasse - mit Videobeweis

62 Tage ruhte der Ball in der Champions League. Mit dem jetzt beginnenden Achtelfinale startet die K.o.-Phase in Europas Königsklasse. Wichtigste Neuerung: Erstmals wird der Videobeweis eingesetzt. Alles Wichtige zum Start des Achtelfinales.

Erstmals mit Videoassistent in der Champions League

Eigentlich sollte der Video-Schiedsrichterassistent erst ab der kommenden Saison in der Champions League eingesetzt werden. Auf der Sitzung des Exekutivkomitees im Dezember entschied der Verband jedoch, den Einsatz vorzuziehen und schon ab diesem Achtelfinale strittige Entscheidung per Videobild zu überprüfen.

Besonderheit gegenüber der Bundesliga und der Weltmeisterschaft in Russland: Es wird keinen Kölner oder Moskauer "Keller" geben. Vielmehr wird ein mobiler Übertragungswagen am Rande der Stadien stehen, in dem ein Team, bestehend aus einem Video-Schiedsrichterassistenten, dessen Assistenten sowie sowie zwei Replay-Operateuren, arbeitet.

Wie bei WM und Bundesliga gilt, dass klare Schiedrichterfehler bei Toren, Strafstoßentscheidungen, direkten Roten Karten und Spielerverwechslungen überwacht werden sollen. Den Torlinienrichter gibt es mit Einsatz des Videoassistenten nicht mehr.

Die Auftaktmatches im Achtelfinale

Mit den Partien AS Rom gegen FC Porto (2:1) und Manchester Uniteds Niederlage gegen Paris St. Germain (0:2) startete am Dienstag (12.02.2019) das Achtelfinale der Champions League. Paris mit seinem deutschen Trainer Thomas Tuchel zählt zu den Mitfavoriten auf den Titel und untermauerte diese Stellung gegen die als wiedererstarkt eingeschätzten Engländern.

Die Länder und ihre Teams

16 Teams aus sieben Ländern treten an, um den Titel zu gewinnen. England ist mit dem FC Liverpool, Manchester United, Manchester City und Tottenham Hotspur viermal vertreten. Neben Deutschland mit dem FC Bayern, Borussia Dortmund und Schalke 04 stellt nur noch Spanien mit dem FC Barcelona, Real Madrid und Atletico Madrid drei Teams im Achtelfinale.

Englische Wochen im Achtelfinale

Sportschau 17.12.2018 00:41 Min. ARD

Italien ist mit AS Rom und Juventus Turin dabei, Frankreich stellt Paris St. Germain und Lyon. Der FC Porto und Ajax Amsterdam ergänzen die Liste der Teilnehmer.

Die prominentesten Winter-Wechsel

Pepe ist zum FC Porto zurückgekehrt. 2007 war er von dort für 30 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt, wo er zehn Jahre blieb. Nach seinem Intermezzo bei Besiktas Istanbul will der Portugiese nun mit Porto ins Viertelfinale.

Gespannt darf man sein, welche Rolle Kevin-Prince Boateng beim FC Barcelona einnnehmen wird. Der gebürtiger Berliner kam im Winter von Sassuolo Calsio aus der Serie A und soll bereitstehen, falls sich Top-Stürmer Luis Suarez bei Barca verletzt.

Atletico Madrid hat seine Abteilung Attacke im Januar mit Alvaro Morata vom FC Chelsea verstärkt. Der spanische Nationalstürmer wurde für anderthalb Jahre ausgeliehen und soll bereits in den Duellen gegen Juventus Turin für Tore sorgen.

Manchester United wird nicht mehr auf die Dienste von Marouane Fellaini zurückgreifen können. Der belgische Nationalspieler wechselte Anfang Februar nach China zu Shandong Luneng Taishan.

Die Top-Torschützen

Die Torjägerliste vor dem Start der K.o.-Runde führt Robert Lewandowski vom FC Bayern München mit acht Treffern an. An zweiter Stelle steht Lionel Messi mit sechs Toren. Es folgen sechs weitere Spieler mit jeweils fünf Toren, darunter sind Paulo Dybala von Juventus Turin, Neymar von Paris St. Germain und Edin Dzeko vom AS Rom.

In der vergangenen Saison kam Lewandowski übrigens nur auf insgesamt fünf Tore in der Champions League. Bayern schied im Viertelfinale gegen Real Madrid aus. In der Saison 2016/17 schoss der Pole ebenfalls acht Tore bis zum Viertelfinale, wo der FC Bayern abermals an Real Madrid gescheitert war.

red | Stand: 12.02.2019, 23:10

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