Schalke will sich die Vorfreude nicht nehmen lassen

Enttäuschte Gesichter nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach

Champions League gegen Porto

Schalke will sich die Vorfreude nicht nehmen lassen

Die Schalker Rückkehr in die Champions League steht unter dem Eindruck des Fehlstarts in der Bundesliga. Doch Trainer Domenico Tedesco will sich die Vorfreude nicht nehmen lassen.

Nach dem Fehlstart mit null Punkten aus drei Spielen kämpft Schalke gegen seine erste Krise der Saison. "Es ist ein neuer Wettbewerb, es ist eine Chance, wir fangen bei null an. Wir lassen uns die Vorfreude nicht nehmen", sagt Trainer Domenico Tedesco vor dem Auftaktspiel am Dienstag (18.09.2018/21 Uhr) gegen den FC Porto.

Erinnerungen an 2016

Mark Uth (l) und Domenico Tedesco (r) nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach

Schalke hat allerdings zurzeit Probleme in allen Mannschaftsteilen. Die in der Vorsaison so stabile Abwehr um Naldo wackelt, im Mittelfeld läuft der Königstransfer Sebastian Rudy nur nebenher, und der Angriff hat in 270 Bundesliga-Minuten lediglich ein Tor aus dem Spiel heraus zustandegebracht.

Nach dem 1:2 bei Borussia Mönchengladbach wählte Tedesco lobende Worte. Er sei stolz auf die Mannschaft, die ein paar Schritte in die richtige Richtunggemacht habe - so müsse man weiter auftreten. Doch in der Bundesliga erinnert vieles an 2016, als Schalke unter Trainer Markus Weinzierl die ersten fünf Spiele verlor und am Saisonende nur Tabellenzehnter wurde.

Schalke verlässt Mönchengladbach ohne Punkte

Sportschau 15.09.2018 00:49 Min. ARD

Schalke spielt in der Liga nun zunächst zu Hause gegen die Bayern und anschließend in Freiburg - keine leichten Aufgaben. "Er kann damit umgehen", sagte Sportvorstand Christian Heidel über Tedesco, "bei uns steht kein ratloser Trainer da."

Champions League als Stimmungsaufheller

Nun soll das Spiel gegen Porto als Stimmungsaufheller wirken. Die Partie ist der erste Schalker Auftritt in der Champions League seit dem 4:3 im Achtelfinale 2015 bei Real Madrid.

"Es ist der stärkste Gegner in der Gruppe", sagt Sportvorstand Christian Heidel über den portugiesischen Rekordmeister, der allerdings beste Erinnerungen an die Schalker Arena hat: 2004 gewann der FC Porto dort das Champions-League-Finale gegen AS Monaco mit 3:0.

nch/sid | Stand: 17.09.2018, 15:34

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