Champions-League-Finale in Deutschland - Stuttgart, München, Berlin

Champions-League-Finale in Deutschland - Stuttgart, München, Berlin

Das Finale der Champions League 2022 findet in München statt - es ist dann das neunte Endspiel des Wettbewerbs in Deutschland. Und die bisherigen Spiele hatten es teilweise in sich.

Europapokal-Finale 1959 in Stuttgart

1959 - Stuttgart: Im Neckarstadion standen sich Real Madrid und Stade Reims gegenüber. Es war das vierte Finale im noch jungen Europapokal der Landesmeister, zum vierten Mal gewann Real Madrid. Enrique Mateos und Alfredo Di Stéfano trafen zum 2:0-Sieg für Madrid. Die beiden Meister aus Deutschland schieden zuvor aus: Der FC Schalke 04 scheiterte in der 1. Runde an den Wolverhampton Wanderers aus England, Wismut Karl-Marx-Stadt schied im Viertelfinale dramatisch im Entscheidungsspiel gegen die Young Boys Bern aus. Ein Akteur aus Deutschland war trotzdem im Finale dabei: Schiedsrichter Albert Dusch aus Kaiserslautern leitete die Partie.

1959 - Stuttgart: Im Neckarstadion standen sich Real Madrid und Stade Reims gegenüber. Es war das vierte Finale im noch jungen Europapokal der Landesmeister, zum vierten Mal gewann Real Madrid. Enrique Mateos und Alfredo Di Stéfano trafen zum 2:0-Sieg für Madrid. Die beiden Meister aus Deutschland schieden zuvor aus: Der FC Schalke 04 scheiterte in der 1. Runde an den Wolverhampton Wanderers aus England, Wismut Karl-Marx-Stadt schied im Viertelfinale dramatisch im Entscheidungsspiel gegen die Young Boys Bern aus. Ein Akteur aus Deutschland war trotzdem im Finale dabei: Schiedsrichter Albert Dusch aus Kaiserslautern leitete die Partie.

1979 - München: Im Olympiastadion besiegte die legendäre Mannschaft von Nottingham Forest um Trainer Brian Clough Malmö FF vor 57.000 Zuschauern mit 1:0. Effektiv: Nottingham verteidigte 1980 den Titel und gewann den Wettbewerb zum zweiten Mal, obwohl der Klub nur einmal englischer Meister wurde. Im Halbfinale war der 1. FC Köln knapp an Forest gescheitert (3:3/0:1), während Dynamo Dresden eine Runde zuvor gegen Austria Wien ausschied. Im Bild schießt Tony Woodcock auf das Tor von Malmö.

1988 - Stuttgart: Das Neckarstadion war 1988 nicht nur Schauplatz der Europameisterschaft, sondern auch des Endspiels um den Landesmeister-Pokal. Die PSV Eindhoven gewann nach einem 0:0 im Elfmeterschießen gegen Benfica Lissabon. Während Bayern München im Viertelfinale gegen Real Madrid ausschied, war für den BFC Dynamo schon in der 1. Runde gegen Girondins Bordeaux Schluss.

1993 - München: Das erste Finale nach der Umbenennung des Wettbewerbs in Champions League fand in München statt. Olympique Marseille gewann es gegen den AC Mailand, Basile Boli schoss das entscheidende 1:0. Ein besonderes Wiedersehen gab es außerdem: Marseilles Rudi Völler (im Kopfballduell links) traf auf Frank Rijkaard (rechts), der ihn im Achtelfinale der WM 1990 angespuckt hatte. Der Legende nach versöhnten sich beide erst 1996 bei einem gemeinsamen Frühstück in Bergisch Gladbach in der Nähe von Köln.

1997 - München: Das dritte Endspiel in München wurde zum großen Triumph für Borussia Dortmund. Noch vor der großen Finanzkrise des Klubs holte sich der BVB im Endspiel durch ein 3:1 gegen Juventus Turin den Titel und revanchierte sich damit für das verlorene UEFA-Cup-Endspiel vier Jahre zuvor. Lars Ricken wurde durch sein Tor zum 3:1 das Gesicht jenes Abends, Karl-Heinz Riedle hatte zuvor zwei Tore beigesteuert.

2004 - Gelsenkirchen: Auf Schalke gab es 2004 ein Finale mit ungewohnten Teilnehmern, als der FC Porto auf AS Monaco traf. Porto mit José Mourinho als Trainer gewann hochüberlegen mit 3:0. Mit Bayern München und dem VfB Stuttgart waren die beiden deutschen Vertreter im Achtelfinale ausgeschieden.

2012 - München: Eines der dramatischsten Endspiele wurde das "Finale dahoam" für die Bayern im neuen Münchner Stadion gegen Chelsea. Thomas Müllers Führungstor in der 83. Minute glich Didier Drogba für Chelsea noch aus (88.). In der Verlängerung hielt Chelseas Torwart Petr Cech noch einen Strafstoß von Arjen Robben. Im Elfmeterschießen sahen die Bayern auch zunächst wie die Sieger aus, bis Ivica Olic und Bastian Schweinsteiger vergaben.

2015 - Berlin: Juventus Turin stand 2015 zum fünften Mal innerhalb von 20 Jahren im Finale - und verlor zum vierten Mal. Das erste Finale in Berlin entschied der FC Barcelona dank der Tore von Ivan Rakitic, Luis Suarez und Neymar mit 3:1 für sich. Juves Treffer durch Alvaro Morata reichte nicht.

2022 - München: Es ist das fünfte Finale in München, die UEFA vergab das Endspiel 2022 in die Stadt. Für die Bayern die Chance, ein "Finale dahoam" mit besserem Ausgang als 2012 herbeizuführen.

Stand: 24.09.2019, 15:41 Uhr

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