1:3 gegen Dynamo Dresden: Hansa Rostocks Serie gerissen

Hansa Rostock kassiert Heimniederlage gegen Dynamo Dresden Verfügbar bis 20.12.2020

NDR-Sport

1:3 gegen Dynamo Dresden: Hansa Rostocks Serie gerissen

Von Sebastian Ragoß

Hansa Rostock hat in der Dritten Liga erstmals seit Ende September wieder verloren. Gegen Dynamo Dresden gab es am Sonnabend eine 1:3 (1:3)-Pleite.

Die Niederlage im Ost-Klassiker war schmerzhaft für die Mannschaft von Trainer Jens Härtel. "Die Enttäuschung ist riesengroß", sagte Hansa-Keeper Markus Kolke. Aber an diesem Nachmittag waren die Dresdner einfach das bessere Team. Sie verteidigten diszipliniert und gestatteten Hansa nur wenige Torchancen. Bei den Rostockern setzte sich ein Trend fort, der bereits vor der Länderspielpause zu erkennen war: In der Offensive fehlen mitunter Ideen und Durchschlagskraft.

Und weil sich die Hansa-Defensive eklatante Aussetzer leistete, hatten die Sachsen relativ leichtes Spiel. "Wir haben oft die falschen Entscheidungen getroffen", stellte Härtel zutreffend fest. Das Unheil nahm für Rostock bereits in der 15. Minute seinen Lauf, als Damian Roßbach mit einem katastrophalen Fehlpass Patrick Weihrauch in Szene setzte. Dieser bediente im Zentrum Christoph Daferner - 0:1.

Breier sorgt noch einmal für Hoffnung bei Hansa

Auch beim zweiten Gegentreffer nach einer halben Stunde halfen die Gastgeber freundlich mit: Weihrauch überraschte mit einem eigentlich vorhersehbaren Freistoß die Hansa-Abwehr. Marco Hartmann nahm den Ball gekonnt mit und vollendete unhaltbar.

Ransford Königsdörffer nutzte die nächste sich bietende Gelegenheit und brachte Dynamo nach 41 Minuten mit 3:0 in Führung. Drei Schüsse, drei Gegentreffer: Hansa-Torwart Kolke war wahrlich nicht zu beneiden. "Wir haben dreimal geschlafen", ärgerte sich der 30 Jahre alte Schlussmann. Immerhin gelang Pascal Breier nach einem robusten Zweikampf gegen Kevin Ehlers noch vor der Pause das 1:3 (43.), sodass Hansa zumindest Hoffnung auf ein Comeback in der zweiten Hälfte blieb.

Dresden verteidigt seinen Vorsprung erfolgreich

Doch Hansa tat sich auch nach dem Seitenwechsel in der Offensive schwer. Dresden schaltete in den Defensivmodus und hatte nur wenig Mühe, seinen Vorsprung zu verteidigen. Trotzdem hätte es noch einmal spannend werden können, hätte Bentley Baxter Bahn eine Viertelstunde vor dem Ende nicht Hartmann angeschossen, sondern den Ball im Tor untergebracht. Auch sein Kopfball aus kurzer Distanz wurde geklärt (85.).

Es blieb bei diesem kurzen Aufflackern. Die erste Heimniederlage in dieser Saison konnte das Härtel-Team nicht mehr verhindern. Bereits am kommenden Mittwoch steht für Hansa Rostock das nächste Traditionsduell auf dem Spielplan: Dann gastieren die Mecklenburger beim 1. FC Magdeburg.

Dieses Thema im Programm:
Sportclub | 21.11.2020 | 14:00 Uhr

NDR | Stand: 22.11.2020, 19:19

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