Fürth trifft wieder und siegt bei Debüt von Leitl

Fürther Spieler jubeln nach dem Abpfiff über ihren Sieg

Greuther Fürth - MSV Duisburg 1:0

Fürth trifft wieder und siegt bei Debüt von Leitl

Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat im ersten Spiel unter Trainer Stefan Leitl seine Torkrise beendet. Die Franken gewannen ihr Heimspiel am 21. Spieltag gegen Abstiegskandidat MSV Duisburg mit 1:0 (0:0) und sicherten sich damit ihren ersten Dreier nach zuvor sechs Spielen ohne Sieg und ohne eigenen Treffer.

Daniel Keita-Ruel (86. Minute) traf am Samstag (09.02.2019) in der hektischen Schlussphase im Nachschuss nach einem vergebenen Foulelfmeter, in der Nachspielzeit (90.+1) scheiterte er mit einem Handelfmeter an MSV-Keeper Felix Wiedwald. Der 41-jährige Leitl war erst unter der Woche als Nachfolger des am Montag entlassenen Trainers Damir Buric vorgestellt worden und feierte gleich einen Sieg zum Einstand.

"Es war wieder eng, das hatten wir schon oft in Heimspielen. Aber am Ende zählt nur der Sieg", sagte Fürths Julian Green der ARD. "Wir waren klar die bessere Mannschaft."

Der Strafstoß vor dem vorentscheidenden ersten Treffer war allerdings höchst umstritten: Green ging bei einem Laufduell gegen Duisburgs Enis Hajri allzu bereitwillig zu Boden, Schiedsrichter Harm Osmers wollte einen Kontakt gesehen haben und zeigte auf den Punkt. "Das war kein Elfmeter", sagte Duisburgs Gerrit Nauber der ARD.

Nauber: "Das war kein Elfer"

Sportschau 09.02.2019 01:33 Min. ARD

Hajri und Lieverknecht fliegen beim MSV

Kurz vor Schluss flog der frustrierte Hajri wegen groben Foulspiels noch mit Roter Karte vom Platz (90.+3). Auch MSV-Coach Torsten Lieberknecht, der heftig gegen die umstrittene Elfmeterentscheidung protestierte, wurde von Osmers aus dem Innenraum verbannt. Der MSV bleibt nach der unglücklichen Niederlage Vorletzter, die "Kleeblätter" klettern auf Rang elf.

Beiden Mannschaften war ihre Verunsicherung anzumerken. Die Fürther hatten zu Beginn mehr Spielanteile, zeigten in ihren ungefährlichen Angriffsbemühungen aber, warum sie die drittschwächste Offensive der Liga stellen. Die Gäste, die in den vergangenen sieben Spielen 18 Gegentore kassiert hatten, konzentrierten sich auf ihr Konterspiel.

Green: "Wir waren klar die bessere Mannschaft"

Sportschau 09.02.2019 01:27 Min. ARD

Hochkarätige Chancen sprangen im ersten Abschnitt dabei nicht heraus. Erst nach der Pause sahen die 8.635 Zuschauer mehr Offensiv-Aktionen. Die Gastgeber kamen durch Schüsse des Ex-Münchners Green (49.) und Keita-Ruel (55./65.) zu ihren besten Möglichkeiten, für Duisburg war Kapitän Nauber (69.) mit seinem Kopfball dem Torerfolg am nächsten. Kurz vor Schluss traf Keita-Ruel dann mit etwas Dusel.

Fürth muss am nächsten Sonntag bei Holstein Kiel antreten, die Duisburger empfangen schon am Tag zuvor Union Berlin.

Statistik

Fußball · 2. Bundesliga · 21. Spieltag 2018/2019

Samstag, 09.02.2019 | 13.00 Uhr

Wappen SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

Burchert – Sauer, Magyar, M. Caligiuri, Max. Wittek – Jaeckel – Ernst (90. Gugganig), Green – Reese (81. Redondo), Keita-Ruel, Steininger (61. Atanga)

1
Wappen MSV Duisburg

MSV Duisburg

Wiedwald – Hajri, Bomheuer, Nauber, Seo – Schnellhardt (72. Albutat) – Engin, Oliveira Souza, H. Nielsen (60. Stoppelkamp), Wolze – Iljutcenko (82. Verhoek)

0

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 1:0 Keita-Ruel (86.)

Strafen:

  • gelbe Karte Reese (3 )
  • rote Karte Hajri (90.+3/grobes Foulspiel)
  • gelbe Karte Schnellhardt (6 )
  • gelbe Karte Verhoek (6 )
  • gelbe Karte Stoppelkamp (1 )

Zuschauer:

  • 8.635

Schiedsrichter:

  • Harm Osmers (Hannover)

Stand: Samstag, 09.02.2019, 14:56 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 09.02.2019, 14:59

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