Fan-Fehlverhalten: Drastische Geldstrafe für Hansa Rostock

Eine große Hansa-Fahne wird im Ostseestadion geschwenkt.

DFB-Sportgericht

Fan-Fehlverhalten: Drastische Geldstrafe für Hansa Rostock

Das DFB-Sportgericht hat den FC Hansa Rostock zu einer drastischen Geldstrafe verurteilt. Der Fußball-Zweitligist muss wegen mehrmaligen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger insgesamt 97.300 Euro bezahlen.

Es geht dabei um insgesamt sechs Vorfälle, bei denen unter anderem die Polizei "massiv" mit Steinen und Pyrotechnik beworfen worden sei, so der DFB. In einem anderen Fall hätten 30 Rostocker Fans einen benachbarten Sitzplatzblock gestürmt und dabei drei Ordner verletzt. Zudem sollen Anhänger versucht haben, sich illegal Zutritt zum Innenraum zu verschaffen.

Zwei Fälle seien "in Tateinheit mit nicht ausreichendem Ordnungsdienst" geschehen. Der DFB-Kontrollausschuss habe Hansa Rostock in seinen Strafanträgen darauf hingewiesen, "dass der Verein aufgrund der gehäuften Vorfälle in der Vergangenheit seine Maßnahmen intensivieren sollte, um die Sicherheit des Spielbetriebs zu gewährleisten".

Einen Teil der Strafe kann der Verein "für sicherheitstechnische und infrastrukturelle Maßnahmen verwenden", teilte der DFB mit. Dem Verband muss dies bis zum 31. Juli 2022 nachgewiesen werden.

Dieses Thema im Programm:
Nordmagazin | 24.11.2021 | 19:30 Uhr

NDR | Stand: 24.11.2021, 15:21

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