Der HSV und seine kleine "Zettelpanne"

Gotoku Sakai wird von Hannes Wolf über einen Taktik-Zettel informiert

Kein "japanisches Kochrezept"

Der HSV und seine kleine "Zettelpanne"

Im Spiel gegen Greuther Fürth hat der Hamburger SV auf kuriose Art und Weise dem Gegner eine Taktikänderung "frei Haus" geliefert. Ergebnistechnisch blieb das ohne Folgen.

Trainer Hannes Wolf vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat die "Zettelpanne" während des 1:0-Sieges gegen Fürth am Montagabend (04.03.2019) entspannt genommen.

Zettel direkt vor der Bank

"Ein japanisches Kochrezept", wie zuvor von Fürth-Manager Rachid Azzouzi scherzhaft behauptet, habe nicht auf dem Papier gestanden, sagte der Coach des HSV: "Es ist schnuppe, wir haben in der Halbzeit eh nochmal umgestellt."

Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Hee-Chan Hwang (38.) hatte Wolf seinem Mittelfeldspieler Gotoku Sakai einen Zettel mit taktischen Anweisen zugesteckt, den der Japaner wenig später ins Seitenaus warf - direkt vor die Bank der Fürther. Deren Co-Trainer Andre Mijatovic nahm das zusammengeknüllte Papier auf und las sich Wolfs Instruktionen auf der Trainerbank durch.

HSV ist vorbelastet

Was Papierkugeln angeht, ist der HSV vorbelastet. 2009 versprang Michael Gravgaard im Halbfinale des UEFA-Cups der Ball durch den "Fremdkörper" auf dem Platz. Die anschließende Ecke brachte dem Erzrivalen Werder Bremen den vorentscheidenden Treffer zum 3:1 ein. 

sid/red | Stand: 05.03.2019, 11:02

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