Simon Terodde will Schalke wieder nach oben schießen - in die erste Liga.

Teamcheck FC Schalke 04: Der direkte Wiederaufstieg bleibt das Ziel

Stand: 12.01.2022, 08:00 Uhr

Teil 2/2 - Trainer und Erwartungen an die Rückrunde

Trainer

Grammozis hat bei Schalke bereits im März 2021, also in der vergangenen Saison, das Kommando an der Seitenlinie übernommen. Spät genug, um keine große Schuld am Abstieg mit sich herumtragen zu müssen, und früh genug, um den Umbruch vorzubereiten.

Schalke-Coach Dimitrios Grammozis

Schalke-Coach Dimitrios Grammozis

Er konnte nicht verhindern, dass die Knappen nach der schwächsten Saison ihrer Bundesliga-Geschichte abstiegen, könnte nun aber unter finanziell schweren Bedingungen mit dem direkten Wiederaufstieg glänzen. Die große Erfahrung als Trainer mag dem 43-Jährigen fehlen - nach seinem Start als Jugend- und Co-Trainer beim VfL Bochum - hat er aber immerhin schon den Zweitligisten SV Darmstadt trainiert und verfügt mit mehr als 200 Einsätzen als Profi in der 1. und 2. Bundesliga über genug Fachwissen.

Dass er zudem über eine gewisse Nähe zum Verein und die in Gelsenkirchen zwangsläufig daraus resultierende Motivation verfügt, kann bei der Mission "Wiederaufstieg" sicher nicht schaden: "Für mich ist es ein Privileg, hier trainieren zu dürfen. Ich bin einen Steinwurf entfernt von hier geboren und aufgewachsen. Deshalb will ich meinen Beitrag leisten", so Grammozis zu seinem Job auf Schalke.

Erwartungen an die Rückrunde

Die Erwartungen an den weiteren Saisonverlauf sind aufgrund des hohen Schuldenberges, den es abzutragen gilt, klar: Am Ende muss der Aufstieg stehen - sei es auf direktem Wege durch die Eroberung einer der ersten beiden Tabellenplätze oder auf dem Umweg über die Relegation.

Unnötige Risiken vermeiden die Schalker tunlichst, um auf ihrem Weg nicht aus dem Tritt zu kommen. So haben sie etwa in der ersten Januar-Woche wegen der aktuellen Corona-Lage ihr geplantes Trainingslager im türkischen Belek abgesagt. In den Augen von Keeper Fraisl die richtige Entscheidung: "Ein Vorteil ist definitiv, dass das Infektionsrisiko geringer ist. Hier sind wir unter uns, nicht in der Fremde und am Flughafen – Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen."

So könnte das ausgefallene Trainingslager am Ende eher zu einem Vorteil werden, glaubt auch Rouven Schröder: "Der Verein, der die meisten gesunden Spieler aufs Feld bringt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein", so der Schalker Sportdirektor.

Also trainieren die Schalker für das erste Pflichtspiel des Jahres in Gelsenkirchen. Das bestreiten sie am 16. Januar (13.30 Uhr) gegen Holstein Kiel.

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