Union - Ingolstadt: Tweet lässt Staatsschutz ermitteln

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Nach Zweitligaspiel

Union - Ingolstadt: Tweet lässt Staatsschutz ermitteln

Der Berliner Staatsschutz ermittelt wegen eines antisemitischen Tweets während der Partie des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin gegen den FC Ingolstadt. Beide Vereine verurteilten den Beitrag sofort scharf.

Die Polizei habe inzwischen Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt und den Tweet einer Privatperson bereits am Freitagabend (08.03.2019) an den Staatsschutz weitergeleitet, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. In dem Beitrag bei Twitter wurde der israelische FCI-Profi Almog Cohen (30) übel beleidigt.

Vereine verurteilen

Zudem kündigte der Deutsche Fußball-Bund am Samstag Ermittlungen durch den DFB-Kontrollausschuss an. "Diesen widerlichen, antisemitischen Tweet verurteilen wir in aller Schärfe und fordern, dass dem konsequent nachgegangen wird", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch in einer Verbandsmitteilung.

Der Klub aus Bayern bedankte sich via Twitter bei Union "für die unverzügliche Unterstützung". Kapitän Cohen hatte bei der 0:2-Niederlage Ingolstadts am Freitagabend im Stadion An der Alten Försterei während der zweiten Halbzeit die Rote Karte gesehen.

dpa/red | Stand: 09.03.2019, 12:40

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