Freiburg feiert in Wolfsburg ersten Saisonsieg

Freiburg jubelt in Wolfsburg

VfL Wolfsburg - SC Freiburg 1:3

Freiburg feiert in Wolfsburg ersten Saisonsieg

Im vierten Anlauf hat es geklappt: Der SC Freiburg hat sich beim VfL Wolfsburg den ersten Dreier der Saison erkämpft.

Vom besten Ligastart der Vereinsgeschichte hatte der VfL Wolfsburg vor dem Anpfiff geträumt, doch der vermeintliche Außenseiter SC Freiburg spielte nicht mit. Die Breisgauer fügten den bislang ungeschlagenen "Wölfen" mit 3:1 (2:0) die erste Saisonniederlage zu. Liga-Debütant Roland Sallai (7. Minute) erzielte per Kopf die Führung für die Gäste. Nils Petersen (21.) erhöhte, nachdem Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels einen vom Freiburger Stürmer geschossenen Elfmeter nach vorne prallen ließ. Den dritten SC-Treffer markierte Kapitän Mike Frantz fünf Minuten nach Wiederanpfiff. Admir Mehmedi (61.) gelang nur noch der Wolfsburger Ehrentreffer.

Streich: "Tut unheimlich gut"

VfL-Trainer Bruno Labbadia räumte nach dem Abpfiff in der ARD-Sportschau ein: "Es fällt nicht alles vom Himmel, was wir machen. Wir müssen die richtigen Erkenntnisse mitnehmen." Kollege Christian Streich sagte vor den Sportschau-Kameras: "Das tut unheimlich gut, weil es extrem schwer ist, bei einem solchen Gegner zu gewinnen."

Petersen - "Irgendwann muss man sich da auch belohnen"

Sportschau 22.09.2018 01:21 Min. Verfügbar bis 22.09.2019 ARD

Sportclub couragiert

Von Beginn an trat Freiburg mutig auf, erst recht nach der frühen Führung. Der SC überzeugte durch Effektivität und war stets hellwach. Dagegen waren die Aktionen der Wolfsburger ungenau, zögerlich und ohne Zug zum Tor. Ein Kopfball von VfL-Abwehrchef John Anthony Brooks (10.), der knapp über die Latte strich, war die einzige nennenswerte Torgelegenheit der Platzherren in den ersten 45 Minuten.

VfL offensiv zu harmlos

Wolfsburgs Sturm blieb auch in der Folge ein laues Lüftchen, die Freiburger Abwehrreihe um den omnipräsenten Innenverteidiger Dominique Heintz hielt den Ball meist vom eigenen Tor fern. VfL-Trainer Bruno Labbadia reagierte in der Pause und wechselte Daniel Ginczek als zusätzlichen Stürmer ein. Der Angreifer ersetzte Renato Steffen, der den Strafstoß vor dem 0:2 verursacht hatte. Doch auch diese Einwechslung brachte nicht den gewünschten Effekt.

Labbadia: "Werden jetzt nichts verändern" Sportschau 22.09.2018 00:48 Min. Verfügbar bis 22.09.2019 Das Erste

Freiburg abgeklärt

Erst nach dem Tor von Mehmedi keimte bei den "Wölfen" kurzzeitig die Hoffnung wieder auf. Das Strohfeuer erlosch nach wenigen Minuten. Die Breisgauer machten weiterhin geschickt die Räume dicht, ohne in der Vorwärtsbewegung volles Risiko zu gehen. Doch auch so waren sie am Ende einem weiteren Treffer näher als die "Wölfe".

Wolfsburg muss nun am Mittwoch (26.09.2018) um 20.30 Uhr beim 1. FSV Mainz 05 ran. Freiburg empfängt schon tags zuvor um 20.30 Uhr Schalke 04.

Statistik

Fußball · Bundesliga · 4. Spieltag 2018/2019

Samstag, 22.09.2018 | 15.30 Uhr

Wappen VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Camacho – Arnold (84. Malli), Gerhardt (68. Brekalo) – Steffen (46. Ginczek), Mehmedi – Weghorst

1
Wappen SC Freiburg

SC Freiburg

Schwolow – Kübler, Gulde, Heintz, Günter – R. Koch, Höfler – Frantz (67. Lienhart), Sallai (41. L. Waldschmidt) – Terrazzino (75. Niederlechner), Petersen

3

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Sallai (7.)
  • 0:2 Petersen (21.)
  • 0:3 Frantz (50.)
  • 1:3 Mehmedi (61.)

Strafen:

  • gelbe Karte Sallai (1 )
  • gelbe Karte Höfler (1 )
  • gelbe Karte Niederlechner (2 )

Zuschauer:

  • 23.011

Schiedsrichter:

  • Sascha Stegemann (Niederkassel)

Stand der Statistik: Samstag, 22.09.2018, 17:27 Uhr

sid/dpa/red | Stand: 22.09.2018, 19:24

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