Stuttgart gibt Sieg gegen Freiburg aus der Hand

Lucas Hoeler vom SC Freiburg im Zweikamf mit Stuttgarts Emiliano Insua

VfB Stuttgart - SC Freiburg 2:2

Stuttgart gibt Sieg gegen Freiburg aus der Hand

Dieser Punktverlust im Abstiegskampf der Bundesliga könnte für Stuttgart teuer werden. Bis in die vierte Minute der Nachspielzeit sah der VfB wie der Sieger gegen den SC Freiburg aus - doch dann kam Joker Florian Niederlechner.

Mit dem 2:2 (0:1) in einer niveauarmen Partie verpasste es der VfB, sich entscheidend von den beiden Schlusslichtern Hannover 96 und 1. FC Nürnberg abzusetzen. Freiburg bleibt im sicheren Mittelfeld der Tabelle.

"Wir sind sehr enttäuscht, die Punkte noch hergegeben zu haben", sagte VfB-Trainer Markus Weinzierl. Zu seinem verbalen Disput mit Schiedsrichter Deniz Aytekin nach dem Abpfiff meinte er: "Ich habe höflich nachgefragt, warum er fünf Minuten nachgespielt hat."

"Am Ende ist der Punkt o.k.. Die Moral ist bei uns in Ordnung. Wir hätten aber früher auf 2:0 erhöhen können, wenn wir etwas ruhiger gespielt hätten. Zum Glück haben wir das Spiel aber nicht verloren", sagte Freiburgs Coach Christian Streich.

Markus Weinzierl: "Mit Nackenschlag beendet"

Sportschau 03.02.2019 01:10 Min. ARD

Frühe Führung durch Haberer

Janik Haberer hatte die Gäste am Sonntab (03.02.2019) schon in der vierten Minute in Führung gebracht. Stuttgart stand zunächst komplett neben sich, bekam spielerisch überhaupt nichts zustande und hätte vor dem Seitenwechsel schon viel höher zurückliegen müssen.

Erst in der Schlussviertelstunde bäumten sich die Spieler von Weinzierl auf und kamen durch einen Gewaltschuss von Emiliano Insua zum 1:1 (75. Minute). Freiburg verlor immer mehr Ordnung und Überblick, hatte kaum noch Entlastung nach vorne und kassierte folgerichtig auch noch das zweite Gegentor durch Joker Daniel Didavi (83.), der mit einem platzierten Flachschuss traf.

Christian Streich: "Ist kein Wunschkonzert - aber ist ok"

Sportschau 03.02.2019 01:20 Min. ARD

Platzverweis für Gomez

Die Stuttgarter mussten die Partie am Ende zu zehnt über die Zeit bringen, weil der erst zur Pause eingewechselte Mario Gomez nach zwei Ellenbogeneinsätzen in der 85. und 89. Minute mit Gelb-Rot vom Platz flog. Diesen Vorteil nutzten die Freiburger dann am Ende, als Niederlechner den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. "Ich bin froh, dass ich noch getroffen habe und wir einen verdienten Punkt mitnehmen. Wir haben eine tolle Moral", sagte Niederlechner.

Zum Abschluss des nächsten Spieltages muss der VfB am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf antreten, Freiburg empfängt schon einen Tag zuvor den VfL Wolfsburg.

Statistik

Fußball · DFB-Pokal 2018/2019

Dienstag, 05.02.2019 | 18.30 Uhr

Wappen 1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

Ke. Müller – Busch, Mainka, Theuerkauf, Feick (84. R. Strauß) – Multhaup, Griesbeck, Dorsch (82. Thomalla), Thiel (78. Beermann) – Dovedan, Glatzel

2
Wappen Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen

Hradecky – Weiser, Jedvaj, Dragovic, Wendell – Baumgartlinger – Ch. Aranguiz (90.+1 Thelin), Brandt – Bailey, Alario (71. K. Volland), Paulinho (71. Bellarabi)

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Brandt (44.)
  • 1:1 Dovedan (47.)
  • 2:1 Multhaup (72.)

Strafen:

  • gelbe Karte Dorsch (1 )
  • gelbe Karte Dragovic (1 )
  • gelbe Karte Baumgartlinger (1 )

Zuschauer:

  • 11.400

Schiedsrichter:

  • Robert Hartmann (Wangen im Allgäu)

Stand: Dienstag, 05.02.2019, 20:26 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 03.02.2019, 20:00

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