Bundesliga-Transfers - Die großen Namen fehlen

Bundesliga-Transfers - Die großen Namen fehlen

Die Bundesligisten halten sich vor der neuen Saison bislang mit spektakulären Verpflichtungen zurück. Alassane Plea nach Mönchengladbach, Paulinho nach Leverkusen, Serge Gnabry zu den Bayern - eine Übersicht über die wichtigsten bisherigen Transfers von A wie Augsburg bis W wie Wolfsburg.

Zurück in Augsburg: André Hahn

FC Augsburg:
Mit André Hahn sind bei den Schwaben viele Hoffnungen verbunden. Der Rechtsaußen steht für die Hochphase der Augsburger ab 2014. Nun kehrte der knapp 28-Jährige nach vier Jahren in Gladbach und Hamburg zurück in die Fuggerstadt. Mittelstürmer Julian Schieber heuerte beim FCA an, ist aber noch verletzt. Neu im Mittelfeld ist der Finne Fredrik Jensen.

FC Augsburg:
Mit André Hahn sind bei den Schwaben viele Hoffnungen verbunden. Der Rechtsaußen steht für die Hochphase der Augsburger ab 2014. Nun kehrte der knapp 28-Jährige nach vier Jahren in Gladbach und Hamburg zurück in die Fuggerstadt. Mittelstürmer Julian Schieber heuerte beim FCA an, ist aber noch verletzt. Neu im Mittelfeld ist der Finne Fredrik Jensen.

Hertha BSC:
Aus Köln wechselte Rechtsverteidiger Lukas Klünter nach Berlin. Zugang Javairô Joreno Faustino Dilrosun sollte perfekt ausgebildet sein: Der erst 20 Jahre alte Niederländer ging von der Jugend von Ajax Amsterdam zu Manchester City, wo er zuletzt für die U23 im Einsatz war. Seine Hauptpostion ist Links-Offensiv, aber auch der rechte Flügel und das Mittelfeld stehen in seinem Portfolio. Für den Sturm wurde Pascal Köpke aus Aue geholt.

Werder Bremen:
Mit Yuya Osako und Martin Harnik hat Werder viel Routine für die neue Saison verpflichtet: Osako spielte in Russland die WM für sein Heimatland Japan, Harnik kehrt nach knapp zehn Jahren zurück an die Weser. Klar ist: Die beiden stehen für viel Offensivpower. Aus Nürnberg kam zusätzlich Mittelfeldspieler Kevin Möhwald nach Bremen, Talent Felix Beijmo verstärkt die Abwehr der Hanseaten.

Borussia Dortmund:
Der neue Coach Lucien Favre hat viel neue Qualität in seinem Team: Abdou Diallo kam zur Verstärkung der Innenverteidigung, Marius Wolf fürs rechte Mittelfeld und Thomas Delaney soll künftig im zentralen Mittelfeld mit die Fäden ziehen. Interessant ist die Situation bei den Torhütern: Roman Bürki muss neuerdings mit Marwin Hitz um die Nr. 1 kämpfen - ein Schweizer Duell zwischen den Pfosten.

Fortuna Düsseldorf:
Prominentester Zugang bei der Fortuna ist Linksverteidiger Diego Contento. Der frühere Bayern-Profi war zuletzt vier Jahre lang in Frankreich bei Bordeaux unter Vertrag. Neu im zentralen Mittelfeld der Rheinländer ist Kevin Stöger vom VfL Bochum, im Angriff soll Marvin Ducksch (aus St. Pauli) künftig Tore schießen.

Eintracht Frankfurt:
Adi Hütter muss bei seinem neuen Verein viel Neues aufbauen - trotz der Tatsache, dass es sich bei der Eintracht um den aktuellen Pokalsieger handelt. Vize-Weltmeister Ante Rebics Vertrag konnte zwar im Frühjahr verlängert werden, trotzdem ist noch unklar, ob er bleibt. Ablösefrei kam Nicolai Müller für den rechten Flügel zu den Hessen, außerdem wurde Mittelstürmer Gonçalo Paciência vom FC Porto verpflichtet. Ob der Portugiese sich auch gegen die beiden Offensiv-Schwergewichte Sébastien Haller oder Luka Jovic durchzusetzen vermag, steht noch offen.

SC Freiburg:
Der SC Freiburg setzt weiter auf die Jugend: Fünf der insgesamt acht Zugänge sind 22 Jahre "alt" und jünger: Luca Waldschmidt (vom HSV) soll Tore schießen, Philipp Lienhart soll in der Innenverteidigung zeigen, was er so alles bei Real Madrid gelernt hat. Für die Abteilung Abgeklärtheit stehen der Bremer Zugang Jérôme Gondorf (Mittelfeld) und Innenverteidiger Dominique Heintz, der aus Köln an die Dreisam wechselte.

Hannover 96:
Schillerndster Zugang bei den Roten ist Kevin Wimmer. Der frühere Kölner kam allerdings nur auf Leihbasis nach Niedersachsen. Genauso wie die hängende Spitze Takuma Asano vom FC Arsenal und Bobby Wood aus Hamburg. Fest verpflichtet wurden Aufbauspieler Walace (HSV) und Genki Haraguchi, der zuletzt für Hertha BSC die linke Seite beackerte. Außerdem kam Innenverteidiger Josip Elez aus Rijeka.

TSG 1899 Hoffenheim:
Vincenzo Grifo von Borussia Mönchengladbach und Leonardo Bittencourt vom 1. FC Köln - beide für die linke Außenbahn - sind vom Namen her die bekanntesten Zugänge bei 1899 Hoffenheim. Dazu gesellt sich noch Ishak Belfodil, der nach einem Jahr in Belgien in die Bundesliga zurückkehrt. Von ihm erhofft man sich viel Offensivpower. Von der PSV Eindhoven wurde Linksverteidiger Joshua Brenet verpflichtet.

RB Leipzig:
RB hat vor allem in seine Defensive investiert. Mit dem Argentinier Marcelo Saracchi kommt ein Mann für die Linksverteidiger-Position, sein Pendant rechts könnte Nordi Mukiele werden, der aus Montpellier nach Sachsen wechselte. Beide Spieler sind erst 20 Jahre alt. Noch ein Jahr jünger ist die brasilianische Stürmerhoffnung Matheus Cunha, für die Leipzig angeblich 15 Millionen Euro an den FC Sion überwiesen haben soll.

Bayer Leverkusen:
Nach dem Weggang von Keeper Bernd Leno hat Bayer Leverkusen gleich drei neue Torhüter verpflichtet: Lukas Hradecky kam von Eintracht Frankfurt, Sascha Kirschbaum vom 1. FC Nürnberg. Dazu rückte Tomasz Kucz aus der eigenen Jugend nach. Mitchell Weiser kam von der Hertha für die rechte Abwehrseite, bislang teuerste Verpflichtung ist der erst 18 Jahre alte Paulinho, der seine Stärken auf der linken Außenbahn haben soll.

1. FSV Mainz 05:
Der FSV ging für die neue Saison besonders in Frankreich und Spanien "shoppen": Aus Metz wurde Innenverteidiger Moussa Niakhaté verpflichtet, neu im Sturm ist Jean-Philippe Mateta, der bislang für Olympique Lyon spielte. Er soll mit Vorlagen versorgt werden von Pierre Kunde, der von Europa-League-Sieger Atletico Madrid zur Werkself kam.

Borussia Mönchengladbach:
Bei den "Fohlen" sollen 2018/19 wieder mehr Tore fallen. Deswegen wurde Stürmer Alassane Pléa aus seinem Vertrag bei OGC Nizza herausgekauft: 16 Tore in der abgelaufenen Spielzeit in der Ligue 1. Für die rechte Abwehrseite kam aus Basel der Schweizer Nationalspieler Michael Lang. Aus der U23 der Tottenham Hotspur wurde der erst 19 Jahre alte Keanan Bennetts für die linke Mittelfeldseite geholt.

Bayern München:
Viel dreht sich beim FC Bayern um die Abwehr: Geht Jérôme Boateng nach Paris? Kommt der französische Weltmeister Benjamin Pavard aus Stuttgart? Derzeit kursieren nur Gerüchte (Stand: 24.07.2018). Auch könnte ein Abgang von James noch einmal Schwung in die Transferbemühungen der Bayern bringen. Bislang neu im Kader sind Serge Gnabry (Leihende) und der ablösefreie Leon Goretzka.

1. FC Nürnberg:
Bei den Franken müssen sie in der ersten Saison nach dem Aufstieg sehr kleine Brötchen backen. Derzeit hat der Kader einen Marktwert von nicht einmal 30 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Mainzer Spieler bringen es zusammen auf knapp 80 Millionen, die Bayern auf knapp 900 Millionen. Christian Mathenia kam als vermutlich zweiter Torhüter aus Hamburg zum "Club", von Werder Bremen konnte in Robert Bauer ein Spieler für die rechte Abwehrposition geliehen werden.

FC Schalke 04:
Die "Königsblauen" haben sich umfangreich verstärkt für die neue Spielzeit: Von Real Madrid kam Omar Mascarell (def. Mittelfeld), eins weiter vorne soll Suat Serdar (von Mainz 05) Impulse geben. Auch für die Offensiv-Abteilung gab es Verstärkung: Rechtsaußen Steven Skrzybski kam von Union Berlin, aus Hoffenheim wechselte Mark Uth nach Gelsenkirchen. Und hinten spielt ab sofort zentral Salif Sané (von Hannover 96), links wieder Chelsea-Leihgabe Abdul Rahman Baba.

VfB Stuttgart:
Die Schwaben sind für die neue Saison richtig auf Einkaufstour gegangen. Besonders in der Abwehr sah man beim VfB Handlungsbedarf: Marc-Oliver Kempf kam aus Freiburg, links neben ihm soll der Kroate Borna Sosa von Dinamo Zagbreb, rechts von Kempf Pablo Maffeo aus Spanien spielen, der zuletzt bei ManCity unter Vertrag stand. Aber auch das Mittelfeld wurde aufgerüstet: Gonzalo Castro von Borussia Dortmund und der frühere Wolfsburger Daniel Didavi sollen den VfB zumindest im Mittelfeld der Liga halten. Außerdem hofft man, in dem jungen Argentinier Nicólas González ein Stürmerjuwel verpflichtet zu haben.

VfL Wolfsburg:
Marcel Tisserand wurde aus Ingolstadt geholt, um der Abwehr der "Wölfe" Stabilität zu verleihen. Besonders vorne hat Wolfsburg ordentlich Geld investiert, um mehr Tore zu schießen: Felix Klaus kam für die rechte Außenbahn aus Hannover, fast 25 Millionen wurden für Daniel Ginczek aus Stuttgart und den Niederländer Wout Weghorst (AZ Alkmaar) investiert.

Stand: 25.07.2018, 09:16 Uhr

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