Dortmunder Sieggaranten in der Elf des Spieltags

Dortmunder Sieggaranten in der Elf des Spieltags

Zwei Akteure von Borussia Dortmund haben es nach dem furiosen 3:2-Sieg gegen Bayern München in die Elf des Spieltags geschafft. Ebenfalls doppelt vertreten: Hannover 96 und RB Leipzig.

Im Tor: Michael Esser

Tor - Michael Esser (Hannover 96): Der Torhüter kehrte nach überstandener Schulterverletzung zurück in die Startformation von Hannover 96 und hatte gegen den VfL Wolfsburg gleich eine stressige Partie zu bewältigen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisierte sich Esser immer mehr und war in der Schlussphase mit wichtigen Paraden zur Stelle. So sicherte er Hannover am Ende den zweiten Saisonsieg.

Tor - Michael Esser (Hannover 96): Der Torhüter kehrte nach überstandener Schulterverletzung zurück in die Startformation von Hannover 96 und hatte gegen den VfL Wolfsburg gleich eine stressige Partie zu bewältigen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisierte sich Esser immer mehr und war in der Schlussphase mit wichtigen Paraden zur Stelle. So sicherte er Hannover am Ende den zweiten Saisonsieg.

Abwehr - Jean Zimmer (Fortuna Düsseldorf): Der 1,71 Meter kleine Wirbelwind gehörte zu den ganz Großen bei Fortuna Düsseldorfs 4:1 Sieg gegen Hertha BSC. Den vorentscheidenden zweiten Treffer leitete er mit ein, dazu war Zimmer an vielen anderen gelungenen Angriffsaktionen beteiligt und machte auf seiner Seite viel Dampf. Dazu hatte er ein sehr gutes Auge für seine Mitspieler, was seine Passquote von 92 Prozent verdeutlicht.

Abwehr - Timo Baumgartl (VfB Stuttgart): Der Innenverteidiger beendete in Nürnberg die Torflaute des VfB Stuttgart, als er nach einer Ecke in Stürmermanier den Ball im Tor versenkte. Aber auch in seiner Hauptaufgabe als Innenverteidiger glänzte Baumgartl, gewann starke 82 Prozent seiner Zweikämpfe und sorgte so dafür, dass die Nürnberger offensiv kaum in Erscheinung traten.

Abwehr - Dan-Axel Zagadou (Borussia Dortmund): Trotz zweier Gegentreffer überzeugte Zagadou mit einer starken Vorstellung. 88 Prozent Zweikampfqoute, knappe 87 Prozent Passquote und 88 Ballkontakte – die meisten beim BVB – unterstreichen, wieviel Potenzial der Innenverteidiger hat.

Abwehr - Ibrahima Konaté (RB Leipzig): Konaté ist einer der Gründe, warum Leipzig mit nur neun Gegentoren die beste Abwehr der Liga stellt. Auch für die Offensive von Bayer Leverkusen war kein Vorbeikommen an dem erst 19-jährigen Franzosen.

Mittelfeld - Jean-Philippe Gbamin (1. FSV Mainz 05): Schon gegen Werder Bremen war der Mainzer Mittelfeldmotor der entscheidende Mann. Beim Auswärtsspiel in Freiburg sorgte Gbamin mit seinem mutigen Distanzschuss für die frühe Führung der Gäste. Auch in der Folge lief nahezu jeder Angriff über den Franzosen, der im Mittelfeld die perfekte Balance aus defensiver Arbeit und offensivem Tatendrang fand. Dazu lief Gbamin noch knapp elfeinhalb Kilometer.

Mittelfeld - Linton Maina (Hannover 96): Sechs Wochen musste Maina mit einer Knieverletzung passen. Gegen den VfL Wolfsburg kehrte der 19-Jährige in die Startelf von Hannover 96 zurück und erzielte gleich per Volleyschuss sein erstes Bundesligator. Aber auch sonst machte Maina viel Dampf über seine rechte Seite, eroberte viele Bälle und leitete so viele Offensivaktionen ein.

Mittelfeld - Marco Reus (Borussia Dortmund): Angeführt vom überragenden BVB-Kapitän, drehte der BVB das Spiel gegen den FC Bayern in der zweiten Halbzeit. Reus war quasi überall auf dem Feld zu finden und jeder Angriff lief irgendwann einmal über ihn. 12,5 Kilometer spulte er ab, schnürte einen Doppelpack und war an sieben Torschüssen insgesamt beteiligt. Dazu kamen 41 Sprints und zusammen mit Achraf Hakimi die meisten Zweikämpfe beim BVB (19).

Luka Jovic - (Eintracht Frankfurt): Der Frankfurter Stürmer hat einen Lauf. Jovic erzielte beim 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Schalke 04 die ersten beiden Treffer - weil er richtig stand und eine herausragende Schusstechnik besitzt. Dabei ist der Serbe gerade einmal 20 Jahre jung. Jovic führt die Torjägerliste der Bundesliga an und ist einer der Gründe für den Höhenflug der Hessen.

Angriff - Yussuf Poulsen (RB Leipzig): Es ist bislang Poulsens Saison. Jahrelang galt der Däne als solider Sturmpartner von Timo Werner, in dieser Spielzeit aber tritt er aus dessen Schatten. Poulsen, der kämpft und ackert wie kaum ein zweiter Offensivspieler, hat seinen Torriecher noch einmal verbessert. Beim 3:0-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen gelang den RB-Angreifer schon sein zweiter Doppelpack in dieser Saison. Insgesamt kommt er auf sechs Treffer, genau wie Sturmkollege Werner.

Angriff - Alassane Pléa (Borussia Mönchengladbach): Wenn man so einen in seiner Mannschaft hat, dann gibt es viele Gründe zu grinsen – im Fall der Partie gegen Bremen waren es drei. Pléa ist dort, wo er seinem Beruf optimal nachgehen kann, wo er ihn erfolgreich im gegnerischen Tor unterbringen kann. Immer mit Blick für den freien Raum, perfekt in der Ballbehandlung, zum Pech für die Gegner mit dem unerlernbaren Torriecher ausgestattet. Innerhalb von 13 Spielminuten vor und nach der Halbzeitpause schoss der 25-jährige Franzose die Borussia allein zum Sieg.

Die Elf des Spieltags von sportschau.de

Stand: 12.11.2018, 08:30 Uhr

Darstellung: